Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Höhepunkt und Niedergang der klassischen Schule. Stuart Mill. 415 
seiner Erzeugnisse einen größeren Vorteil findet und infolgedessen 
am Tausch mehr gewinnen kann. Wird dies nun das ärmste 
Land sein, oder das, das industriell am höchsten entwickelt ist? — 
Stuart Mill sagt, daß es das ärmste sein wird, und hierin bestätigt 
er das, was Bastiat einfacher ansgedrückt hatte. Warum nun? Weil 
ein reiches Land stets in der Lage ist, eine größere Menge Produkte 
in die Wagschale des Tausches zu werfen als ein armes Land 1 ). 
Wie man weiß, verfechten die Schutzzöllner die gerade entgegen 
gesetzte Theorie, nämlich daß es im internationalen Austausch stets 
das arme Land ist, das die Rolle des Dummen spielt: Portugal und 
England wird z. B. oft von ihnen angeführt, was aber eine Beweis 
führung kaum ersetzen kann. 
Trotz dieses Unterschiedes der Gesichtspunkte ist Stuart Mill 
den Schutzzöllnern sympathischer, als alle anderen Volkswirtschaftler 
der liberalen Schule. Und zwar aus folgendem Grunde. Seine 
Theorie liefert ihnen ein ausgezeichnetes Argument. Sobald es 
nämlich Angebot und Nachfrage ist, wodurch die Vorteile des inter 
nationalen Handels bestimmt werden, ist es nicht unmöglich, daß 
ein Land durch geschickte Politik dieses Gesetz zu seinem Vorteil 
wenden kann, indem es Industrien hervorruft, deren Erzeugnisse mehr 
nachgefragt sind, und deren Nachfrage sich am ehesten dazu eignet, 
durch eine Preiserniedrigung vermehrt zu werden 2 ) Dies ist der 
Grund, weshalb Stuart Mill, durchaus logisch in seinen Prinzipien, 
zugibt, daß''Schutzzölle, soweit sie einen provisorischen Charakter 
haben, berechtigt sind, um einer neuen Industrie Gelegenheit zu 
geben, Wurzel zu fassen 8 ).g 
b „Es scheint mir, daß diejenigen Länder am vorteilhaftesten den Außenhandel 
pflegen, deren Erzeugnisse vom Auslande am meisten nachgefragt werden, und die 
selbst am wenigsten ausländische Produkte brauchen. Hieraus ergibt sich unter 
anderen, daß die reichsten Länder oeteris paribus am wenigsten an 
einer gegebenen Menge ausländischen Handels gewinnen; denn es ist 
wahrscheinlich, da sie eine stärkere allgemeine Nachfrage nach Gegenständen haben, 
daß sie auch eine stärkere Nachfrage nach fremden Gegenständen aufweisen werden, 
und so zu ihrem eigenen Nachteile die Bedingungen des Austausches verändern“ 
(B. III, Kap. 18. § 8). Man achte auf die Worte: „an einer gegebenen Menge“: 
sie wollen besagen, daß, wenn das reiche Land einen weniger vorteilhaften Tausoh- 
satz für seine Erzeugnisse hat als das arme Land, es trotzdem, da es viel mehr Tausch 
operationen als das arme Land macht, mehr an der Gesamtheit der Täusche gewinnt. 
Übrigens sagt das Stuaet Mill ausdrücklich. Es ist mit dem reichen Lande und 
mit dem armen Lande dasselbe wie mit dem großen Magazin und dem kleinen Krämer: 
zwar verdient das erstere auf jeden Gegenstand weniger, aber im ganzen viel mehr. 
2 ) Principles, B. II, 8. 125, franz Übers. 
s ) Stuart Mill macht den Schutzzöllnern ein noch bedeutenderes Zugeständnis, 
wenn er nachweist, daß die Einfuhrzölle nicht immer vom Verbraucher in der Form 
einer Preiserhöhung getragen werden, sondern in gewissen Fällen auf das Ausland 
abgewälzt werden können.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Modern Monetary Systems. King, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.