Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

418 
Drittes Buch. Der Liberalismus. 
französischen Gedanken zuzuschreiben ist 1 ). Man könnte ein ganzes 
, und recht interessantes Buch schreiben, um diesen Nachweis zu führen. 
Ohne von dem Einfluß der Philosophie A. Comte’s zu sprechen, auf 
den er bei jeder Gelegenheit hinweist, und um nur auf national- 
ökonomischen Boden zu bleiben, hat er selbst anerkannt, daß er den 
Saint-Simonisten einen großen Teil seiner Lehre über das Erbrecht 
und das arbeitslose Einkommen verdankt, Sismondi seine Sympathie 
für den kleinbäuerlichen Besitz, und den Assozialisten von 1848 
seinen Glauben an die Kooperativ-Genossenschaften als Ersatz des 
Lohnsystems. 
Dies soll durchaus nicht heißen, daß Stuart Mill sich zum 
Sozialismus bekehrt habe. Freilich weiß er ihn gegen unverdiente 
Anschuldigungen zu verteidigen. Denen, die ihm vorwerfen, jede 
persönliche Initiative und alle Freiheit vernichten zu wollen, ant 
wortete er verächtlich, daß „der Lohnempfänger der Fabrik heute 
weniger persönliches Interesse an seiner Arbeit habe, als irgendein 
Mitglied einer kommunistischen Genossenschaft“, und daß „aller 
Zwang des Kommunismus als eine Erlösung gegenüber der heutigen 
Lage der Mehrheit des Menschengeschlechtes wirken würde“ 2 ). Wenn 
er zugibt, daß „schon heute der Kommunismus von einer Elite von 
Menschen verwirklicht werden könne, und daß dies später von allen 
getan werden kann“ 3 ), und wenn er der Hoffnung Ausdruck gibt, 
daß eines Tages „die Erziehung, die Sitte und die Kultur der Ge 
fühle den Menschen dazu bringen werden, für sein Vaterland eben 
sogut den Boden umzugraben oder Leinewand zu weben, wie er 
heute für sein Vaterland kämpft“ — so scheidet er sich doch nichts 
destoweniger vom Sozialismus, da er die Notwendigkeit der freien 
Konkurrenz aufrecht erhält und mit Energie jeden Zwang der 
Mehrheit hinsichtlich der wesentlichen Rechte des Individuums- 
zurückweist. 
Der erste Schlag, den er gegen die klassische Doktrin führt, 
besteht darin, daß er ihre Grundlage, den Glauben an allgemeine und 
ewige, natürliche Gesetze untergräbt. Er geht nicht soweit, zu be 
haupten, wie es später die historische Schule und der Marxismus tun, 
daß diese angeblichen natürlichen Gesetze nichts weiter sind, als 
Ausdrücke von Beziehungen, die einem gewissen Zustande der wirt 
schaftlichen Geschichte eigentümlich sind und mit ihm sich ändern 
Wir erinnern daran, daß Stuakt Mill sich verschiedentlich längere Zeit in 
'Frankreich aufgehalten hat und dort sogar sein Leben beschloß. Er hat einen Auf 
satz geschrieben, um die Revolution von 1848 zu verteidigen, der von Sadi Caknot- 
ins Französische übersetzt worden ist und als Buch veröffentlicht wurde. 
2 ) Principles, B. II, Kap. 1. 
3 ) Gouvernement representatif, S. 21.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.