Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der Liberalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Höhepunkt und Niedergang der klassischen Schule. Stuart Milk 425 
spränge weit vor Mill liegen, doch einer der für ihn bezeichnendsten 
Gedanken seines Werkes ist, in dem man sogar „am Ende allen 
Endes“ seine Lösung der sozialen Frage suchen muß. v 
Wie wir sahen, haben die Volkswirtschaft!er und besonders 
Eicaedo das Gesetz des allmählich sinkenden Profits, als eng mit 
dem Gesetz des sinkenden Bodenertrages verbunden gelehrt. Sie 
glaubten, daß es bis zu dem Punkte fortwirken würde, an dem die 
Verminderung des Profits so groß geworden sei, daß die Bildung- 
neuer Kapitalien verhindert würde 1 ). Stüaex Mill, der diese 
Theorie an dem Punkt, an dem sie sie verlassen hatten, wieder auf 
nimmt, kommt zu dem Schluß, daß die Industrie, da sie notwendiger 
weise von dem Kapital begrenzt wird, an dem Tage nicht mehr 
wachsen kann, an dem die Menge des Kapitals stationär geworden 
sein wird. Von dem Augenblick an wird es zu einer zwingenden 
Notwendigkeit, daß auch die Bevölkerung stationär werde, und so 
wird das ganze wirtschaftliche Leben zum Stillstand kommen. Aber 
— und dies ist es, was diesen Gedanken so bestechend macht, — 
wenn sich Stuaet Mill über diese Perspektive vom wirtschaftlichen 
Gesichtspunkt bestürzt zeigt, so erfüllt sie ihn vom moralischen 
') „Eine gewisse Höhe des Profits ist die notwendige Voraussetzung für jede 
Kapitalansaininlung, die die Gesamtsumme vermehrt. . . Wenn auch diese Minimalhöhe 
verschieden sein kann, und obgleich es unmöglich sein mag, ihre genaue Höhe in 
einem gegebenen Augenblick festzusetzen, so besteht doch dies Minimum stets. Sei 
es hoch oder niedrig, sobald es einmal erreicht worden ist, kann die Summe der 
Kapitalien nicht weiter steigen. Das Land hat den Zustand erreicht, den die Volks- 
Wirtschaftler den stationären Zustand nennen“ (Principles, Bd. II, SS. 275—276 
d. franz. Übers.). 
Stuart Mill gibt die Ursachen an, die das Fallen des Profit bestimmen, — 
wie auch die, die zeitweilig dieses Fallen verhindern; besonders Fortschritte in den 
Produktionsmethoden, und umgekehrt, Vernichtung von Kapitalien durch Kriege 
und Krisen. 
Es ist nicht unnötig, darauf hinzuweisen, daß das Wort Pr o fit bei den englischen 
klassischen Ökonomisten und besonders bei Stuart Mill nicht dieselbe Bedeutung 
hatte, wie bei den französischen Ökonomisten. Die letzteren haben seit J.-B. Say 
das Wort Profit angewendet, um besonders den Anteil des Unternehmers zu be 
zeichnen; den Anteil des passiven Kapitalisten nennen sie Zinsen (interet). Bei 
den englischen Volkswirtschaftlern wurde jedoch die Funktion des Unternehmers 
nicht von der des Kapitalisten unterschieden, weshalb das Wort Profit gleichzeitig 
zur Bezeichnung dessen, was in Frankreich Profit und was Zins hieß, gebraucht 
wurde. Hieraus ergibt sich folgendes: Während die Hedonisten unter den französischen 
Volkswirtschaftlern logisch nachweisen können, daß unter einer hypothetischen 
Herrschaft der vollkommen freien Konkurrenz der Profit auf Null sinken würde, können 
die englischen Volkswirtschaftler diese These nicht zugeben, weil für sie der Profit 
auch den Zins einschließt, der, so sehr er auch zurückgehen möge, als Entlohnung 
der Abstinenz notwendig bleibt. 
Übrigens ist es die französische Auslegung des Wortes Profit, die sich heute 
überall Bahn bricht.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.