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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

430 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
der moralischen Grundsätze und des Christentums überhaupt. Auf 
der anderen Seite gewinnt der Interventionismus, der sich noch bei 
Sismondi nur furchtsam regte, unter dem Drucke der Arbeiterfragen 
eine Kraft und eine Ausdehnung, die man bis dahin niemals gekannt 
hatte, und verwandelt sich unter dem Namen Staatssozialismus in eine 
wirkliche Doktrin. 
Und schließlich erlebt der Sozialismus, den Retbaud nach 1848 
tot gesagt hatte, seine Auferstehung. In dem 1867 veröffentlichten 
Kapital von Marx findet er seinen erschöpfendsten und mächtigsten 
Ausdruck. Er stellt sich diesmal nicht lediglich als der Ausdruck 
warmherziger Bestrebungen dar, sondern als ein neues, wirklich 
wissenschaftliches System, dessen schneidende Vorwürfe die Vertreter 
der klassischen Nationalökonomie zum erbitterten Kampf hei aus 
fordern, und das sich vermißt, sie mit den Waffen zu schlagen, die 
sie selbst geschmiedet haben. 
In Wirklichkeit ist keine dieser neuen Ideenströmungen voll 
ständig neu. Wir sind ihnen schon begegnet und haben ihren Ur 
sprung und ihre Wurzeln im zweiten Buche dieses Werkes dargelegt, 
in dem wir die Gegner der Gründer studierten. 
Aber zwischen dem Schicksal, das den Doktrinen vor 1848 be- 
schieden wmr, und dem der Doktrinen, die uns jetzt beschäftigen werden, 
besteht ein sehr bedeutsamer Unterschied. Trotz der Sympathien, die 
sie umgaben, standen die Gegner der Gründer allein. Ihre Proteste sind 
fast stets individuell. Sismondi nicht mehr als die Saint-Simonisten, 
Fourier nicht mehr als Owen, Peoudhon oder List waren imstande, 
das Vertrauen der öffentlichen Meinung in den Liberalismus zu er 
schüttern. Aber in der Periode, die jetzt beginnt, wenden sich im 
Gegenteil die öffentliche Meinung und die Parteien mehr und mehr 
diesen neuen Schulen zu, — und der Liberalismus wird verlassen. 
Allerdings nicht sofort. Die Ideen der meisten dieser Schulen 
waren schon zwischen 1850 und 1875 formuliert worden, — und erst 
das letzte Viertel des Jahrhunderts sieht ihren Triumph. Dieser 
Triumph ist aber darum nicht weniger vollkommen. In Deutschland 
nimmt für einige Zeit die historische Schule fast vollständig den 
Platz der klassischen Schule ein. Der Interventionismus drängt 
sich seit 1880 beinahe überall der Politik der Regierungen auf. Der 
kollektivistische Sozialismus erobert stetig wachsend die 
Arbeiterklassen aller industriellen Länder und übt einen bemerkens 
werten Einfluß auf die Politik aus. Der christliche SozialijL* 
m u s versteht es, in allen Konfessionen immer begeistertere Anhänger 
um sich zu scharen. 
Der Fortschritt dieser neuen Lehren bezeichnet daher zur gleichen 
Zeit den Fall der klassischen Nationalökonomie und den Niedergang
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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