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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

22 
Erstes Buch. Die Begründer. 
' Qüesnay unterschied drei große soziale Klassen: 
1. die produktive Klasse, in die nur die Landwirte (und viel 
leicht die Fischer und Bergleute) gehören; 
2. die besitzende Klasse, die nicht nur die Grundbesitzer um 
faßt, sondern auch alle, die auf Grund eines Eechtstitels Hoheits 
rechte ausüben: man sieht hier die Nachwirkung jener feudalen Idee, 
nach der die Hoheitsrechte mit dem Eigentum verbunden sind; 
3. die sterile Klasse, die Industrie, Handel, Bedientenschaft 
und freie Berufe umfaßt. 
Wo ist nun die Quelle der Güter, deren Strom wir verfolgen 
wollen? Selbstverständlich in der ersten Klasse, da sie ja die einzige 
produktive ist. itngenommen (und Quesnay scheint dabei der da 
maligen Wirklichkeit ziemlich nahe gekommen zu sein), daß sie 
für 5 Milliarden Franken Werte erzeugt. Davon behält sie zunächst 
2 Milliarden, die für ihren Unterhalt an Naturprodukten, sowie für den 
ihres Viehbestandes, für Aussaat und Dünger nötig sind; dieses Ein 
kommen kommt nicht in Umlauf; es verbleibt dort, wo es entsteht. 
Den Best ihrer Erzeugnisse,- 3 Milliarden, verkauft die landwirt 
schaftliche Klasse. Da aber die landwirtschaftlichen Erzeugnisse 
nicht alle ihre Unterhaltsbedürfnisse decken, und sie gewerbliche 
Güter wie Kleider, Werkzeuge usw. braucht, so bezieht sie diese von 
der Industrie, der sie dafür 1 Milliarde bezahlt. 
Es bleiben ihr also nur noch 2 Milliarden Geld übrig, die sie 
der besitzenden und beherrschenden Klasse als Pacht und Abgaben 
aushändigt. Wir werden weiter unten sehen, wie die Physiokraten 
diesen anscheinenden Parasitismus rechtfertigen. 
Wenden wir uns zur besitzenden Klasse. Die 2 Milliarden, die 
sie als Pacht erhält, werden von ihr selbstverständlich zum Leben und 
zwar zum Gut-leben verwendet. Hierfür braucht sie einmal Lebens 
mittel, die sie der landwirtschaftlichen Klasse abkauft (soweit sie 
dieselbe nicht in natura erhalten hat), und gibt ihr sagen wir 
1 Milliarde zurück; dann kauft sie von der unproduktiven Klasse 
für 1 Milliarde gewerbliche Güter. — Ihr Konto ist damit ausgeglichen. 
Die sterile Klasse nun, die selbst nichts erzeugt, kann, wie die 
vorhergehende, das, was sie braucht, nur aus zweiter Hand erhalten 
und zwar aus den Händen der produktiven Klasse, aber sie erhält 
es auf zwei verschiedene Arten; 1) 1 Milliarde von der landwirt 
schaftlichen Klasse als Bezahlung einer gleichwertigen Menge ge 
werblicher Güter und 2) 1 Milliarde von der besitzenden Klasse, eben 
falls als Bezahlung einer gleichwertigen Menge gewerblicher Güter. 
Diese letzte Milliarde ist eine der beiden, die der besitzenden Klasse 
von der landwirtschaftlichen Klasse überwiesen wurde, und die daher 
einen vollen Kreislauf hinter sich hat.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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