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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

450 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
heit von der historischen Schule trennt. Er hat mit viel Scharfsinn 
die verschiedenen Beweggründe, die den Menschen in seinem wirt 
schaftlichen Leben leiten, untersucht und kommt zu dem Schluß, daß 
von allen Beweggründen „der Egoismus“ der einzige wirklich be 
ständige und dauernde ist. „Daraus erklärt sich und rechtfertigt 
sich“, sagt er, „daß die Methode der Deduktion der politischen Öko 
nomie gerade dieses Motiv als Ausgangspunkt genommen hat x )“. 
Nach dieser Feststellung muß man mit Knies jedoch anerkennen, 
daß die klassischen Volkswirtschaftler die Veränderungen, die die 
Bestrebungen des persönlichen Interesses in der Wirklichkeit unter 
dem Einfluß anderer Beweggründe erleiden, nicht, wie Knies sagt, 
geleugnet, aber doch zu sehr vernachlässigt haben. Sie sind hierin 
manchmal soweit gegangen, daß sie die Nationalökonomie in eine 
„einfache Naturgeschichte des Egoismus“, wie Hildebeand sagt, ver 
wandelt zu haben scheinen. 
Wir müssen aber hier die Bemerkung, die wir eben gemacht 
haben, wiederholen. Zur Zeit, als Knies seine Kritik formulierte, 
hatte sie schon aufgehört, wirklich berechtigt zu sein. Schon seit 
mehr als zehn Jahren hatte Stuaet Miel in seiner Logik die Auf 
merksamkeit auf diesen Punkt gelenkt. Er schrieb: „Ein englischer 
Volkswirtschaftler, wie seine Landsleute im allgemeinen, kann nicht 
begreifen, wie leicht es vorkommt, daß mit dem Verkauf von Waren 
über den Ladentisch beschäftigte Leute mehr an ihre Bequemlichkeit 
und ihre Eitelkeit als an ihren klingenden Gewinn denken“ 2 ). Für 
seinen Teil erklärte er: „daß es im Leben eines Menschen vielleicht 
nicht eine einzige Handlung gibt, deren Ursache nicht in einem 
mehr oder weniger ersichtlichen Beweggrund läge, der nichts mit 
dem Wunsch nach Bereicherung zu tun hat“ 3 ). So ist schon für 
Stuaet Mill der egoistische Beweggrund, die Jagd nach dem Gewinn, 
nicht mehr der „unveränderliche und allgemeine“ Beweggrund des 
Menschen. Wie wir schon in dem vorhergehenden Kapitel gesehen 
haben, deckt sich sogar für Stuaet Mill der Egoismus oder das 
wohlverstandene persönliche Interesse, wie er es definiert, mit dem 
Altruismus. 
Aber auch hier haben die Vorwürfe der Anhänger der histo 
rischen Schule trotz ihrer Übertreibungen, ebenfalls die Volkswirt 
schaftler anderer Richtungen dazu gezwungen, ihre Auffassungsweise 
genauer zu präzisieren. Heute behauptet Maeshall, daß sich die 
Volkswirtschaftler; „mit dem Menschen, so wie er ist, beschäftigen; 
b A. Wagner, Grundlegung, § 67. 
b Stuaet Mill, Logik, Bd. II, S. 502 
3 ) Ebenda, S. 408.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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