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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

456 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
dem überall identischen Beweggrund des persönlichen Interesses ge 
horchen. Die Einfachheit dieser Auffassung entbehrt nicht der Größe» 
Nur ist das so erhaltene Bild des sozialen Lebens außerordentlich 
begrenzt. Es vernachlässigt eine große Anzahl von bedeutungsvollen 
und interessanten Tatsachen. Der konkrete Ausdruck der wirtschaft 
lichen Welt ist in Wirklichkeit außerordentlich verschieden und 
wechselnd. Wir können in ihm Einrichtungen aller möglichen Art 
unterscheiden; Banken, Handels- und Effektenbörsen, Genossenschaften 
der Arbeitgeber und solche der Arbeitnehmer, Handelsgesellschaften 
und Kooperativgesellschaften; wir treffen hier auf erbitterte Kämpfe 
zwischen der großen und der kleinen Industrie, dem großen und 
kleinen Handel, dem großen und kleinen Landbesitz, zwischen sozialen 
Klassen, zwischen Individuen, zwischen dem Staat und den Einzel 
personen, zwischen den Städten und dem platten Land. Wir sehen, 
wie der Wohlstand der Staaten wächst und verfällt, wie die Kon 
kurrenz dem einen heute ein Übergewicht gibt, das sie ihm morgen 
wieder nimmt. In diesem Lande und in jener Epoche haben gewisse, 
handelspolitische Richtungen Erfolg, die im Gegenteil an anderen 
Stellen oder in anderen Zeitläuften fehlschlagen. Wir sehen, wie in 
jedem Lande und zu jedem Augenblick das wirtschaftliche Leben 
sich durch andere Organe vollzieht, sich beständig verändert, sich 
den wechselnden Bedingungen der Technik anpaßt, sich mit dem 
Fortschritt der Wissenschaft umformt, mit neuen Sitten und An 
schauungen andere Formen zeigt. 
Von all diesem sagt uns aber die mechanische Auffassung der 
Volkswirtschaft kein Wort. Sie erklärt uns weder die wirtschaftlichen 
Unterschiede, die eine Nation von der anderen trennen, noch die, die 
eine Epoche von der anderen scheiden. Ihre Lohntheorie sagt uns 
nichts über die verschiedenen Arbeiterkategorien, ihren relativen 
Wohlstand in den aufeinander folgenden Perioden der Geschichte, od.er 
über die rechtlichen und politischen Verhältnisse, von denen dieser 
Wohlstand abhing. Ihre Zinstheorie sagt uns nichts über die un 
zähligen Formen, die die Funktion des Kredites in der Geschichte 
angenommen hat, über die Veränderungen, die die Tauschmittel, das 
Metallgeld und das Papiergeld erlitten haben. Ihre Theorie des 
Profits läßt die Umformungen der Unternehmungen, ihre Konzentration 
oder Zersplitterung, ihren individuellen oder kollektiven Charakter, 
ihre Sonderstellung im Handel, in der Industrie oder der Landwirt 
schaft außer acht; denn die klassischen Volkswirtschaftler haben 
einfach die allgemeinen und beständigen Tatsachen gesucht, in denen 
im Kähmen der sozialen Einrichtungen ihrer Zeit die Tätigkeit des 
Homo Oeconomicus zum Ausdruck kam. 
Daher genügt die mechanische Erklärung des Wirtschaftslebens
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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