Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

458 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
Ein Wort Goethe’s, das als Epigraph zu dem großen Grund 
riß Schmollee dient, sagt: 
„Wer nicht von dreitausend Jahren 
sich weiß Rechenschaft zu geben, 
bleibt im Dunklen, unerfahren, 
muß von Tag zu Tage leben.“ 
Und in der Tat, nur die Kenntnis der früheren Zustände, durch die 
das wirtschaftliche Leben der menschlichen Gesellschaften geschritten 
ist, gibt uns den Schlüssel zu ihrer gegenwärtigen Gestalt. Ebenso, 
wie die Naturforscher und die Geologen dazu geführt worden sind, 
um den gegenwärtigen Zustand der Erde und der lebenden Arten, 
die sie bevölkern, zu verstehen, die Entwicklung des Lebens und 
der Erde in großen historischen Hypothesen wieder auferstehen zu 
lassen, ebenso muß der Gelehrte, der das gegenwärtige wirtschaftliche 
Leben der Menschheit studiert, bis in die fernste Vergangenheit 
zurückgehen, um dort seinen Ursprung und seine Quelle zu finden. 
„Der Mensch“, sagt Hildebeand, „ist als soziales Wesen stets ein 
Kind der Zivilisation und ein Produkt der Geschichte ... Seine Be 
dürfnisse, seine Bildung, seine Beziehungen zu den Sachgütern wie 
zu den Menschen bleiben niemals dieselben, sondern sind sowohl geo 
graphisch verschieden als sie sich auch historisch immer verändern 
und mit der gesamten Kultur des Menschengeschlechts fortschreiten“ 1 ). 
Daher haben die ersten Volkswirtschaftler, in der Meinung der 
Anhänger der historischen Schule, der Wissenschaft zu enge Grenzen 
gezogen, w r eil sie sich hauptsächlich auf die wirtschaftlichen Tat 
sachen beschränkten, die infolge ihrer Allgemeinheit den Charakter 
physischer Gesetze besitzen. Neben der Theorie wie sie sie aufgefaßt 
haben (einige sagen sogar aiTThrer Stelle), muß man eine andere 
Untersuchungsmethode, die der Biologie nähersteht, anwenden; die 
eingehendeBeschreibung und die Erklärung auf Grund 
der Geschichte des wirtschaftlichen Werdens und Lebens 
jeder Nation. Hierin scheint uns zusammenfassend die positive 
Auffassung zu liegen, die sich die historische Schule, wenigstens in ihren 
Anfängen, von der Nationalökonomie gemacht hat, eine Auffassung, 
die mehr oder weniger klar noch heute in vielen Köpfen lebendig ist. 
Diese Auffassung ist durchaus natürlich und berechtigt. Auf 
den ersten Blick ist sie sogar sehr verführerisch. Trotz ihrer an 
scheinenden Einfachheit ist sie aber doch nicht ohne ihre dunklen 
Seiten, und die genauere Analyse ihrer Gegner hat in ihr Grund zu 
ernsthaften Einwürfen gefunden. 
*) Hildebrand, Die Nationalökonomie der Gegenwart und Zu 
kunft, S. 29.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.