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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

12. Oie Lffektenkredite. 
35 
Der Betriebsfreöit ist von manchen Anhängern der Lmrencg- 
Theorie als Krisenerreger bezeichnet worden,- er gewährt dem Unter 
nehmer die Möglichkeit kräftiger Produktionssteigerung, zwingt aber 
nach Ueberschreitung des Hochpunktes der Konjunktur zu rascher Li- 
guidierung. Zur mehrere schwere Krisen wurde die Warenlombar 
dierung verantwortlich gemacht. Der Spekulant, der auf Steigen der 
preise rechnet, hält durch die Belehnung einen Leil der Ware vom 
Markt ferne, ermöglicht durch Zurückhalten der Vorräte höhere preise, 
als sie sonst zustande gekommen wären,- kann er die Spekulation nicht 
durchhalten, weil er die Zinsen nicht mehr zu zahlen vermag oder weil 
immer neue Vorräte auf den Markt kommen, so müssen die belehnten 
Waren rasch verkauft werden, wodurch bei genügend großen Quanti 
täten belehnter Waren jähe Preisänderungen eintreten, da in der 
Belehnungszeit das Angebot künstlich gemindert, in der Liquidierungs 
zeit gesteigert wurde. 
Der Bankkredit hat zweifellos in vielen Konjunkturperioden die 
Schwankungen der preise bedenklich erhöht; aber durch die äußere Korm 
getäuscht nahm man vielfach als Betriebskredit an, was man richtig als 
Anlagekredit bezeichnen müßte. Der Betriebskredit als Geldmarktkredit 
belehnt nicht den vollen Wert der Güter, ein Teil muß durch Eigen 
kapital beigestellt werden- Erweiterung des Betriebs setzt daher pro- 
portionelle Erhöhung des Eigenkapitals voraus,- der Betriebskredit 
nimmt als Belehnungsgrundlage die preise an, zu denen die Ware so 
fort absetzbar ist und verlangt darum bei rascher Steigerung der preise 
Erhöhung der Marge. Ebenso widerspricht die Belehnung von Quanti 
täten, die eine ansehnliche Quote des vorrätigen Gesamtquantums dar 
stellen, wegen der Schwierigkeit des sofortigen Verkaufs, und die Be 
lehnung über eine Campagne hinaus dem Wesen des Geldmarktkredits. 
Kreditgewährung zur Bildung eines Korners und zur valorisation sind 
darum Anlage-, nicht Geldmarktkredite. 
\2. Die Lffektenkredite. 
Die Lffektenkredite werden als Lombard-, Report- oder tägliche 
Gelder gewährt- bei Lombardkrediten wird nur eine Quote des Kurs 
werts des Effekts belehnt; Reportkredite werden von einem Börse 
liquidationstermin zum andern gegeben, vierzehntägig, in London und 
Paris, wo zweimal abgerechnet wird oder einmonatlick (Berlin, Wiens 
und zwar in voller höhe des Kurswertes; das tägliche Geld wird für 
einen oder wenige Tage gewährt, vornehmlich in New Port, wo tag-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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