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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

462 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
Zwischen den Ideen, die wir eben dargelegt haben, nnd den Ge 
danken eines Philosophen, dessen direkter Einfluß auf die ökonomische 
Forschung sehr schwach, fast null, gewesen ist, besteht eine höchst 
auffallende Analogie, und wir können uns nicht versagen, ihn hier 
zu erwähnen; es ist dies Auguste Comte. 
Eigentümlicherweise haben die ersten Vertreter der historischen 
Schule ihn nicht gekannt. Ebenso wie sie Stuart Mill nicht ge 
kannt haben, haben sie auch den Cours de Philosophie positive 
von Auguste Comte, der doch bereits seit 1842 vollendet war, nicht 
gelesen. Und doch stellte Comte in diesem Werke Gedanken auf, die 
denen Knies’ und Hildebband’s sehr verwandt waren. Diese Ver 
wandtschaft ist so ausgeprägt, daß positivistische Volkswirtschaftler 
wie Ingram und H. Denis geglaubt haben, die historischen Be 
strebungen in der Nationalökonomie mit der positivistischen Philosophie 
in Verbindung bringen zu können 1 ). 
Die drei wesentlichen Grundgedanken, von denen wir gesagt 
haben, daß sie die Grundlage der Auffassung der Anhänger der 
historischen Schule bilden, finden sich schon bei Auguste Comte ganz 
klar formuliert. Der erste ist die Notwendigkeit, die wirtschaftlichen 
Tatsachen in ihren Beziehungen zu allen anderen Phänomenen zu unter 
suchen; „Die wirtschaftliche und industrielle Analyse der Gesellschaft“, 
sagt er 2 ) „kann nicht in positiverWeise durchgeführt werden, wenn 
man ihre intellektuelle, moralische und politische Analyse, sei es die 
der Vergangenheit oder die der Gegenwart, beiseite läßt.“ — Der 
zweite ist die Anwendung der Geschichte als üntersuchungsmittel in 
der sozialen Wissenschaft. Wie er sagt, muß auch sie sich auf die 
„rationelle Analyse der Gesamtheit der bis zu unseren Tagen erfolgten 
Entwicklung in den höchststehenden Vertretern der Menschheit 
stützen,“ und als günstig für die Erneuerung der Volkswirtschaft 
als Wissenschaft nimmt er an: „daß die Vorliebe für historische 
Arbeiten in unserem Jahrhundert immer und überall im Wachsen 
begriffen ist“ 3 ). — Schließlich ist er überzeugt, daß diese Methode 
die rationelle Voraussicht gestatten wird, „ein Attribut, das 
die Gesamtheit der verschiedenen Bedingungen zusammenfaßt, deren 
Bestimmung es ist, den wirklichen Grundcharakter der positiven 
Politik zu bezeichnen“ 4 ). 
In Summa ist das, was Comte gründen wollte, die „ Soziologie “ r 
und von ihr ist die Nationalökonomie nur ein Teil. Auch die historische 
') Vgl. Ingkam, History of political economy, Kap. IV. und Denis,. 
Histoire des systemes economiques et socialistes, Bd. I, S. 34. 
2 ) A. Comte, Cours de philosophie positive, Bd. IV, S. 198. 
3 ) A. Comte, ebenda, S. 168 und 207. 
4 ) A. Comte, ebenda, S. 227
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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