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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel I. Die historische Schule und der Streit über die Methoden. 463 
Schule wollte mehr oder weniger, hauptsächlich mit Knies, eine sozio 
logische Auffassung der Nationalökonomie durchsetzen. Davon rühren 
gewisse Analogien her, über die Knies sich erst viel später Rechen 
schaft gegeben hat, die aber die „junge historische Schule“ nicht 
verkannte. Nur bestanden unter ihnen ganz wesentliche Unterschiede 
in den Gesichtspunkten, die eine Verschmelzung der beiden Rich 
tungen nicht gestatteten. 
Zunächst hatte Comte „das tiefe Gefühl der unabänderlichen 
Gesetze“ x ), das den Begründern der historischen Schule völlig abging. 
Andererseits verstand er unter historischer Methode etwas ganz ver 
schiedenes von dem, was die Historiker damals und noch heute unter 
diesen Worten verstehen. 
Indem er einen Gedanken Saint-Simon’s anwendet, nennt Comte 
„historische Methode“ die Aufstellung von ansteigenden und abfallen 
den Reihen der wichtigsten Arten sozialer Tatsachen. Er zieht, 
wenn man so sagen darf, die Kurve jeder Einrichtung —- und schließt 
aus ihrer Richtung auf ihren wahrscheinlichen Fortschritt oder Ver 
fall. Er definiert dieses Verfahren selbst wie folgt: „Das Wesen 
dieser historischen Methode im eigentlichen Sinne scheint mir in dem 
rationellen Gebrauch sozialer Reihen zu bestehen, nämlich in aufein 
anderfolgender Würdigung der verschiedenen Zustände des Menschen 
geschlechts, die, auf Grund der Gesamtheit der historischen Tatsachen, 
das beständige Wachstum jeder beliebigen physischen, intellektuellen, 
moralischen oder politischen Anlage, im Zusammenhang mit dem an 
dauernden Sinken der gegenteiligen Anlage aufzeigen; hierauf muß 
sich dann die wissenschaftliche Voraussage von dem endgültigen 
Aufstieg der einen und dem definitiven Verfall der anderen ergeben, 
vorausgesetzt, daß eine solche Schlußfolgerung in jeder Hinsicht voll 
ständig in Übereinstimmung mit dem System der allgemeinen Gesetze 
menschlicher Entwicklung steht, dessen unentbehrliches, soziologisches 
Übergewicht niemals verkannt werden darf“ * 2 j. — Auf Grund dieser 
Methode hatte Saint-Simon das Kommen des Industrialismus voraus 
gesagt, und auf Grund der gleichen Methode sagte Comte den Triumph 
des Positivismus über den metaphysischen und religiösen Geist voraus. 
Zwischen dem ebengesagten, und dem, was man heute die historische 
Methode nennt 3 ), liegt ein weiter Abstand, und die Behauptung, daß 
*) A. Comte, ebenda, S. 139, 143, 147. 
2 ) A. Comte, ebenda, S. 328. 
3 ) Es ist interessant, die Meinung der Geschichtsforscher über diesen Punkt 
zu hören. Nach E. Meyee liegt der Zweck der Geschichte nicht darin, allgemeine 
Entwicklungsgesetze zu entdecken, — sondern die konkreten und besonderen Er 
eignisse in ihrem Zusammenhang, sowie ihre Aufeinanderfolge zu beschreiben und 
zu erklären. Um sie zu beschreiben, gebraucht sie die Regeln der historischen 
Kritik; — um sie zu erklären, gebraucht sie im wesentlichen die Analogie. „Das
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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