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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

480 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
während zur gleichen Zeit andere in allen Annehmlichkeiten des 
Luxus schwelgen. 
Nichts ist wahrer. Eodbeetus hat tausendfach recht, auf das 
Grundübel eines Systems hinzuweisen, das logisch die Arbeitslosig 
keit, diese moderne Form der Hungersnot, als eine einfache, vorüber 
gehende Überproduktion von Waren ansieht, und bisher nur dazu 
gelangt ist, das Prinzip der durch die wirksame Nachfrage be 
schränkten Produktion durch private oder öffentliche Wohltätigkeit 
zu mildern. Betrachten wir nun das Heilmittel, das er vorschlägt. 
Ihm zufolge müßte die Gesellschaft an Stelle der Produktion für die 
Nachfrage ständig und gänzlich die Produktion für das „soziale Be 
dürfnis“ setzen. Hierfür würde es genügen, sich im voraus zu ver 
gewissern, welche Zeit ein jeder fähig ist, produktiver Arbeit zu 
widmen x ). Gleichzeitig würde man einen Überblick haben über die 
Gegenstände, die erzeugt werden müssen, und in welchen Mengen sie 
benötigt werden. Denn, so sagt Eodbeetus r „die Bedürfnisse bilden 
im allgemeinen bei jedermann . . . eine gleiche Eeihenfolge, und es 
ist auch als bekannt vorauszusetzen, welche und wie viele Befriedi 
gungsmittel für die einzelnen Bedürfnisse erforderlich sind“ * 2 ). Da 
man so die Arbeitszeit kennt, über die die Gesellschaft verfügen 
kann, und da auf der anderen Seite die Eeihe der sozialen Bedürf 
nisse gegeben ist, würde das Problem, diese Zeit zwischen den ver 
schiedenen Produktionen zu verteilen, keine Schwierigkeit mehr 
bieten. 
Diese Behauptung ist etwas überstürzt; sie drückt sich um den 
gewichtigsten Einwurf herum, denn die angeblich gleichmäßige Be 
dürfnisreihe, von der uns Eodbeetus spricht, besteht nur in seiner 
Einbildung. In Wirklichkeit gibt es eine kleine Anzahl von Kollektiv- 
bedürfnissen und eine unendliche Mannigfaltigkeit von Einzelbedürf 
nissen. Das „soziale Bedürfnis“ ist nur ein unbestimmter Ausdruck, 
um zur gleichen Zeit beides zu bezeichnen. Die einfachste Beob 
achtung zeigt uns bei jedem Individuum eine besondere Eeihe von 
Bedürfnissen und Neigungen. Wenn man die Produktion auf ein 
angebliches „soziales Bedürfnis“ gründet, so bedeutet dies tatsächlich 
die Abschaffung der Freiheit des Verbrauchs und der Nachfrage. 
Es läuft auf dasselbe hinaus, als ob die Gesellschaft allen Menschen 
eine willkürliche Skala von zu befriedigenden Bedürfnissen vor 
schreiben und aufzwingen würde. Das Heilmittel Eodbeetus’ würde 
daher schlimmer als das Übel sein. 
x ) „Wenn nur die Zeitarbeit bekannt ist, die jeder, der sich mit produktiver 
Arbeit beschäftigt, zu leisten übernimmt, so läßt sich auch erkennen, wieweit die 
Mittel in der Deckung der Bedürfnisreihe eines jeden reichen“ (Kapital, S. 125). 
2 ) Ebenda, S. 12).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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