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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

490 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
Systems, in dem die Produktion und sogar der Verbrauch den Ver 
ordnungen der Behörde unterworfen sein würde: „Personen und Wille 
sind so frei, wie sie überhaupt nur in der Gesellschaft sein können“, 
sagt er an einer Stelle 1 ), und „Gesellschaft“ bedeutet für ihn not 
wendigerweise Zwang. Seine Befürchtungen liegen wo anders. Zu 
nächst in seinem Abscheu vor jeder revolutionären Umwälzung. Und 
dann erschreckt ihn die mangelhafte Erziehung der Massen: sie 
würden heute noch nicht die Notwendigkeit verstehen, einen gewissen 
Teil ihres Einkommens zu opfern, um einigen Menschen zu gestatten, 
in Frieden die Künste und die Wissenschaften zu pflegen, diese beiden 
schönsten Früchte der Zivilisation. Weiterhin ist heute überall das 
ungerechte Eigentum mit dem von der Arbeit geschaffenen Eigentum 
verschmolzen: „Es (das Grundeigentum) hat seinem Unrecht so viel 
Kecht beigemischt“, sagt er, „daß man das wahre Eigentum nur mit 
empören würde, wenn man sofort schon Hand an das falsche legen 
wollte“ 2 ). 
Daher muß auf alle Fälle ein Kompromiß gefunden werden. Da 
von den beiden Einrichtungen, die heute die Quelle der Ungerechtig 
keit sind — dem Eigentum und der Vertragsfreiheit —, das erste nicht 
ohne Nachteil abgeschafft werden kann, so versuchen wir wenigstens, 
die zweite zum Verschwinden zu bringen. Behalten wir (vorläufig) 
das Eigentum bei: aber schaffen wir die Vertragsfreiheit ab. Hier 
durch werden wir, auch wenn wir das arbeitslose Einkommen nicht 
sofort zerstören können, zum wenigsten seinen schwerstwiegenden 
Nachteil verbessern: das Sinken des proportionalen Anteils der Arbeit 
an dem Produkt. Auf diese Weise werden zur gleichen Zeit der 
Pauperismus und die Krisen verschwinden 8 ). 
Schon heute kann dies geschehen. Möge der Staat den Wert 
des sozialen Gesamtproduktes in Arbeit einschätzen, möge er den 
Bruchteil dieses Wertes, den die Arbeiter zu erhalten haben, fest 
setzen, möge er für diese Summe an die Unternehmer (jedem gemäß 
der Anzahl der von ihm beschäftigten Arbeiter) Lohnbons verteilen, 
*) Kapital, S. 212. 
2 ) Ebenda, S. 228. 
s ) „Daher glaube ich, wie die Geschichte von jeher <nur in Kompromissen 
fortgeschritten ist) auch nur ein Kompromiß zwischen Arbeit und Grund- und 
Kapitaleigentum die nächste Aufgabe unserer Wissenschaft ist.“ Kapital, S. 228.) 
In einem Brief vom 18. September 1873 an E. Meyeh (Bf. Nr. 130, S. 318—319) 
erklärt er, daß „das große Problem“ darin besteht, uns „auf friedlichem Entwicklungs 
wege aus unserer auf dem Grund- und Kapitaleigentum beruhenden abgelebten 
Staatenordnung in die geschichtlich ihr folgende, auf dem Verdienst oder reinem 
Einkommenseigentum sich gründende, schon in den meisten sozialen Verhältnissen 
wie zur Geburt sich regende und rührende höhere Staatenordnung allmählich ein 
zuführen“.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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