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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

492 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
Rechtfertigung dienen soll. Er sagt: ebenso wie in der Stufenleiter 
der Lebewesen die höchststehenden diejenigen sind, die zugleich die 
am höchsten differenzierten und die am besten integrierten Organe 
besitzen, so auch in der Geschichte; im Maßstabe, wie man von einer 
niederen, sozialen Form zu einer höheren Form übergeht, „nimmt der 
Staat an Umfang und an Wirksamkeit extensiv und intensiv zu. Die 
staatliche Organisation in diesem Sinne wird nicht bloß von Stufe 
zu Stufe mannigfaltiger, d. h. jede besondere Funktion wird immer 
mehr an ein besonderes Organ gebunden — die soziale Organisation 
wirkt auch von Stufe zu Stufe übereinstimmender, d. h. die immer 
mannigfaltiger werdenden sozialen Organe kommen in immer größere 
Abhängigkeit von einem Zentralorgan —, mit anderen Worten, auch auf 
der Stufenleiter der sozialen Organismen entscheiden Teilung der 
Arbeit und Zentralisation über den Grad der Vollkommenheit der 
Organisation, über die Höhe der Stufe, welche der Organismus ein 
nimmt“ 1 ). 
So werden wir am Schluß zu der am Anfang von Rodbeetüs als 
grundlegend aufgestellten Frage zurückgeführt. Vollziehen sich die 
sozialen Funktionen selbständig zum Wohl des sozialen Körpers oder 
können sie sich nur durch das Zwisehenglie'd eines besonderen Organes, 
des Staates oder der Regierung, betätigen ? Ist die Antwort, die er uns 
gibt, wirklich befriedigend ? 
Gleich am Anfang muß ein erster Widerspruch auffallen: die 
Grenzen der wirtschaftlichen Gemeinschaft und die der politischen 
Gemeinschaft stimmen nicht überein. Die eine wird durch die Arbeits 
teilung geschaffen und dehnt sich mit ihr aus; die andere entsteht 
aus den wechselnden Glückszufälien der Geschichte. Logischerweise 
müßte daher die wirtschaftliche Regierung andere Organe besitzen 
und andere Grenzen haben als die politische Regierung. Und trotz 
dem vertraut Rodbeetüs dem Staat, so wie er sich aus der Geschichte 
entwickelt hat, die Rolle des leitenden Organes an. Zwischen der 
Definition der wirtschaftlichen Gemeinschaft Rodbeetüs’ und seiner 
endgültigen Zuflucht in die Arme des nationalen und monarchischen 
Staates besteht ein entschiedener Widerspruch, ein Widerspruch, der 
sich in gleicher Weise für jeden analogen Versuch eines „nationalen“ 
Sozialismus ergibt. 
Auf der anderen Seite: um nachzuweisen, daß die selbstentstan 
denen sozialen Mechanismen nicht ausreichen, hat Rodbeetüs, wie 
wir gesehen haben, die Definition der wirtschaftlichen Funktionen, 
wie sie in der Wirklichkeit bestehen, mit dem Ideal vertauscht, das 
9 Zur Geschichte der römischen Tributsteuern, in den Jahr 
büchern für Nationalökonomie und Statistik, 1867, Bd. VIII, S. 447, Anm.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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