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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Der Staatssozialismus. 
495 
größte Aufsehen, und leuchten die Flammen seiner zündenden Propa 
ganda für den „Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein“, den er 1863 
in Leipzig gegründet hatte, weit über die Grenzen der verschiedenen 
deutschen Staaten. Während ihn die Arbeiter am Rhein wie einen 
Triumphator mit Gesängen und Blumenguirlanden empfangen, be 
kämpfen die liberalen Zeitungen rücksichtslos den Agitator, der die 
seit 1848 unterbrochene demokratische und soziale Propaganda 
wieder aufgenommen hatte, und beschuldigen ihn sogar, durch seine 
unerwarteten Angriffe vollständig aus dem Gleichgewicht gebracht, 
im Geheimen mit der Regierung zu paktieren. Und dann, mit einem 
Schlage, ist all dieser große Lärm verhallt! Am 31. August 1864 
stirbt Lassalle an den Folgen eines Duells *) und von seiner ganzen 
Arbeit bleibt nur der „Deutsche Arbeiterverein“ übrig, der Embryo 
der großen sozialdemokratischen Partei Deutschlands, und die Er 
innerung an seine ätzenden Angriffe gegen den individualistischen 
Liberalismus. 
Als Theoretiker ist Lassalle ein Sozialist, dessen Grundauf 
fassungen sich kaum von denen Maex’ unterscheiden. Die ganze 
geschichtliche Entwicklung besteht für ihn in einer immer wachsen 
den Beschränkung der Rechte des Eigentums 2 ), einer Beschränkung, 
die in hundert oder zweihundert Jahren zu seinem vollständigen 
Verschwinden führen muß 3 ). Lassalle ist aber in erster Linie ein 
Mann der Tat; er dürstet nach praktischen Erfolgen. In diesem 
Augenblick beginnt nun gerade die deutsche Arbeiterschaft zu poli 
tischem Leben zu erwachen. Noch ist sie unsicher über den Weg, 
den sie einschlagen soll. 1863 suchen einige Arbeiter, ihre Kame 
raden in einem Kongreß zu vereinigen. Sie wenden sich an Lassalle, 
wie an andere bekannte Demokraten, um seine Meinung über die 
Arbeiterfrage zu hören und geben ihm so die gewünschte Gelegen 
heit, sich eine Partei zu schaffen und ihr Führer zu werden. Welches 
Programm aber soll gewählt werden? Die Arbeiter brauchen, sagt 
Lassalle, „etwas Genaues, Faßbares“ 4 ). Auf der anderen Seite „darf 
man das dem Mob freilich heute noch nicht sagen“ 5 ), darf ihm die 
letzten Ziele einer derartigen Agitation nicht enthüllen. Ohne daher 
‘) Der große englische Schriftsteller G. Mehedith hat dieses tragische Abenteuer 
zum Gegenstand eines Romans gemacht, in dem die Psychologie Lassallb’s be 
wundernswürdig dargestellt wird: The tragic comedians. Vgl. auch Lassallb 
von Georg Brandes und oben, S. 474, Anm. 
2 ) System der erworbenen Rechte, 1. Teil; die Theorie der erworbenen 
Rechte und die Kollision der Gesetze, Lpg. 1861, 8. 259, Anm. 
3 ) Briefe Lassalle’s an Rodeeetüs, Berlin 1878, S. 46. 
*) Ebd. S. 44. 
5 ) Ebd. S. 46.
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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