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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Der Staatssozialismus. 
499 
seine Vermittlung dringen die Theorien der deutschen idealistischen 
Philosophen in die Diskussionen der Volkswirtschaftler ein und 
schwellen so, von der unvergleichlichen Kraft seiner Beredsamkeit 
getragen, die Flut, die sehr bald den manchesterlichen Liberalismus 
hinwegschwemmen wird. 
§ 3. Der eigentliche Staatssozialismns. 
Der Zeitraum, der zwischen dem 1864 erfolgten Tode Lassalle’s 
und dem Kongreß zu Eisenach im Jahr 1872 liegt, ist für die Bildung 
des deutschen Staatssozialismus entscheidend. 
Zunächst mindern die glänzenden Erfolge Bismarck’s von 1866 
und 1870 die politische Bedeutung der Führer der liberalen Partei, 
deren Blindheit im Gegensatz zu dem vorausschauenden Scharfsinn 
der Regierung klar zutage getreten ist. Ein Schatten dieses Vor 
wurfs fiel auch auf den wirtschaftlichen Liberalismus, dessen Führer 
in Deutschland teilweise dieselben waren, wie die der liberalen 
Partei x ). Dagegen enthielt die Staatsidee, wie sie im Kanzler des 
jungen Reiches verkörpert war, einen neuen Glanz. Zur gleichen 
Zeit gewöhnt die historische Schule, deren Zeitschrift, die Jahr 
bücher für Nationalökonomie seit 1863 erschienen und sich 
zum wirklichen Organ der volkswirtschaftlichen Professoren ent 
wickelte, die Gemüter an den Gedanken der notwendigen Relativität 
der wirtschaftspolitischen Prinzipien und bereitet sie auf eine neue 
Orientierung vor. 
Hauptsächlich hatten aber die Arbeiterfragen plötzlich eine bis 
dahin unbekannte Bedeutung erlangt. Die Revolution von 1848 hatte 
in Deutschland einen fast rein politischen Charakter gehabt. Die 
kapitalistische Großindustrie, war noch weit von der Entwicklung 
entfernt, die sie in Frankreich und in England erreicht hatte, und 
eines jeden wäre, müßte der Handelsstaat durch Zollschranken völlig abgeschlossen 
werden. — Das ganze Werk ist originell und interessant. A. Mbngbr, der in seinem 
Buch: „Das Recht auf den vollen Arbeitsertrag, im 2. Kap. eine kurze 
Zusammenfassung davon gibt, glaubt, daß Fichte zu seinem Buch durch die Re 
gierung des Konvents während der Schreckensperiode, durch die Einrichtung des 
Maximums und der Assignaten, vielleicht auch durch die Ideen Babbdt’s angeregt 
worden sei. Fichte unterläßt aber nicht, darauf hinzuweisen, daß sein Handels 
staat nicht so wie er ihn ansführt, verwirklicht werden kann, daß aber ein Buch, 
wie das seinige deshalb nicht weniger nützlich ist, da es dem Politiker allgemeine 
Grundregeln gibt. 
x ) Trotzdem ist es bemerkenswert, daß die meisten der zwischen 1866 und 1875 
in Deutschland eingeführten Handels- und Finanzmaßnahmen (Maß- und Gewicht 
einheit , Geldsystem, Organisation der Banken, ludustrieordnung, Zollpolitik) un 
mittelbar auf den Prinzipien des wirtschaftlichen Liberalismus beruhten. 
32*
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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