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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

500 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
es ist eine bedeutsame Tatsache, daß die beiden großen deutschen 
Sozialisten Rodbertus und Marx, alle ihre Beispiele nicht ihrem 
Vaterlande, sondern diesen beiden Ländern entnommen haben. Seit 
1848 hatte sich aber die deutsche Industrie mit Riesenschritten ent 
wickelt; eine wirkliche Arbeiterklasse war geboren, und Lassalle 
hat die Umwandlung besonders hervorgehoben, indem er sich zur 
Gründung seiner Partei als Erster auf den sozialen Boden stellte. 
Der von ihm geschaffene Verein blieb nach seinem Tode bestehen. 
Parallel mit ihm beginnt eine andere Agitation, die unmittelbarer 
von Marx ausgeht. Ihre Führer sind Liebknecht und Bebel. Beide 
wurden 1867 als Abgeordnete des neuen Reichstages des nord 
deutschen Bundes gewählt und gründen 1869 die sozialdemokratische 
Arbeiterpartei, die dazu berufen war, seitdem eine so bedeutende 
Rolle zu spielen. 
So zwingen sich plötzlich die Arbeiterfragen der öffentlichen 
Aufmerksamkeit auf, gerade wie früher in Frankreich unter der 
Juli-Monarchie. Gerade wie dort eine Strömung der öffentlichen 
Meinung, die plötzlich vom Staatsstreich aufgehalten wurde, einen 
ganzen Teil der gebildeten Klassen dazu gedrängt hatte, das Dogma 
des absoluten laisser-faire zu verwerfen und die Hilfe der Regierung 
im Kampf gegen den Pauperismus anzurufen, so gelangen auch in 
Deutschland immer zahlreichere Schriftsteller zu der Überzeugung, 
daß eine rein passive Haltung den neu auftauchenden sozialen Pro 
blemen gegenüber nicht länger möglich ist. Die Aufgabe, die Gegen 
sätze zwischen Kapital und Arbeit auszugleichen, scheint ihnen nicht 
die verjüngten Kräfte des neuen Reiches zu übersteigen. 
Eine Aufsehen erregende Kundgebung dieser neuen Bestrebungen 
erfolgte 1872 zu Eisenach. Ein aus Professoren, Volkswirtschaftlern, 
Juristen und Beamten zusammengesetzter Kongreß vereinigte sich 
dort und sagte in einem schnell berühmt gewordenen Manifest der 
„manchesterlichen Schule“ den Kampf an. Er erklärte darin, daß 
der Staat „das große Moralinstitut zur Erziehung der Menschheit 
sei“; er forderte von ihm, „daß ihn ein großes Ideal beseele“, das 
darin bestände, „einen immer zahlreicheren Teil unseres Volkes an 
den hohen Gütern der Zivilisation teilnehmen zu lassen“. Zur 
gleichen Zeit treten die Mitglieder des Kongresses im Verein für 
Sozialpolitik zusammen, der beauftragt wurde, die für diese 
neue Politik notwendigen wissenschaftlichen Materialien zu sammeln. 
Der „Kathedersozialismus“ war geboren. Diesen Namen gaben näm 
lich die Liberalen spöttisch den neuen Bestrebungen, auf Grund der 
großen Anzahl von Professoren, die an dem Kongreß teilgenommen 
hatten. Es genügte, diesen Ideen eine etwas radikalere Form zu 
geben, um sie in Staatssozialismus zu verwandeln. Dies war haupt
	        

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Die Nährmittelverteilung Im Kriege. Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft, Reimar Hobbing (Sonder-Konto), 1918.
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