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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
Ansammlung des Kapitals in den Händen Einiger herbeiführten, und 
die Expropriation der kleinen Handwerkerbesitzer verursachten. 
Dies war aber nur der Anfang. Damit das Kapital, im eigent 
lichen Sinne dieses Wortes, d. h. als Mittel, sich durch die Arbeit 
anderer ein Einkommen zu verschaffen, entstehen und sich entwickeln 
konnte, damit die Mehrarbeit und der Mehrwert, den wir soeben 
analysiert haben, zur Schaffung und zum Unterhalt dieses Kapitals 
dienen könnten, war es notwendig, daß der Kapitalist auf dem Markte 
jene Ware kaufen konnte, die die wunderbare Eigenschaft besitzt, 
den Mehrwert zu hecken. Damit aber die Arbeitskraft gekauft werden 
konnte, mußte sie verfügbar, von ihren Produktionsinstrumenten und 
ihrem Milieu losgelöst, sowie aller Bande des Kleinbesitzes, der Hörig 
keit und der Zunftordnung entledigt sein. Die Arbeit mußte frei 
// werden: frei, sich zu verkaufen oder richtiger gesagt, „gezwungen, 
sich freiwillig zu verkaufen, weil dem Arbeiter nichts anderes zu 
verkaufen blieb“. Lange Zeit hindurch hatte der Handwerker dem 
Publikum seine Produkte ohne Zwischenhändler verkauft; es kam 
aber ein Tag, an dem er seine Erzeugnisse nicht mehr absetzen 
konnte und gezwungen war, sich selbst zu verkaufen 1 ). 
Zur Schaffung des neuen Eigentums, das sich auf die Arbeit 
anderer gründen sollte, war es notwendig, mit der Vernichtung des 
primitiven Eigentums, das sich auf die persönliche Arbeit gründete, 
zu beginnen und es durch das moderne Proletariat zu ersetzen. An 
dieser Aufgabe arbeitete die Bourgeoisie drei Jahrhunderte hindurch, 
und die Proklamation der Arbeitsfreiheit und der Menschenrechte 
war nur die Proklamation ihres Sieges. Ihr Werk war beendet: 
die Expropriation des Handwerkers, der von nun an in die Masse 
des Proletariats versinken mußte, war vollendet. 
In Wahrheit ist sie sogar in den Ländern, in denen die kapi 
talistische Herrschaft am höchsten gediehen ist, noch nicht vollständig 
durchgeführt, aber sie vollendet sich von selbst, ganz selbsttätig, auf 
Grund der folgenden Ursachen: 
a) Durch die beständige Entwicklung der Großproduktion, sei es 
unter der Form des Maschinenbetriebes, sei es unter der Form von 
Organisationen, die Makx selbst noch nicht kannte, die aber seit 
dem entstanden sind, und seine Voraussagen bestätigt haben, wie die 
Industriesyndikate und die Trusts, — hauptsächlich aber diese 
*) „Beim . . . verwandelt sich, so scheint es, schon in etwas die Physionomie 
unserer dramatis personae. Der ehemalige Geldbesitzer schreitet voran als 
Kapitalist, der Arbeitskraft-Besitzer folgt ihm nach als sein Arbeiter; der 
eine bedeutungsvoll schmunzelnd und gesohäftseifrig, der andere scheu, widerstrebsam, 
wie jemand, der seine eigene Haut zu Markte getragen und nichts anderes zu 
erwarten hat als die — Gerberei.“ (Kapital, S. 140—141, I. Aufi.) 
T
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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