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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

528 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
„Im Jahre 2000!“ Er begnügt sich mit dem Nachweis, daß dieselben 
Gesetze, die die Schaffung und Entwicklung der kapitalistischen Ord 
nung bestimmt haben, auch ihren Untergang bestimmen J ). Der natür 
liche Lauf der Dinge wird ihn herbeiführen: ihr Finde ist Selbst- 
Zerstörung. „Der Kapitalismus“, sagt ein Sozialist der marxisti 
schen Schule, „schafft selbst seine eigene Vernichtung, und dies mit 
der Fatalität, die den Umwandlungen in der Natur zugrunde liegt“ 2 ). 
Im folgenden führen wir einige der Tatsachen an, die uns ankündigen, 
daß diese Selbstzerstörung schon jetzt am Werke ist: 
a) Die Krisen der Überproduktion (oder vielmehr der Unter 
konsumtion) werden chronisch. Sie ruinieren den Kapitalismus und 
sind doch mit ihm unlöslich verbunden. Denn das beständige An 
wachsen des konstanten Kapitals im Verhältnis zum variablen Kapital 
(mit anderen Worten die Verwendung von Maschinen, die eine' Ver 
minderung der menschlichen Arbeit nach sich zieht), drängt beständig 
auf ein Fallen des Mehrwertes hin. Um gegen diesen Rückgang an 
zukämpfen, sind die Kapitalisten gezwungen, ohne Unterlaß die Pro 
duktion zu vermehren, oder, wie man sagt „die Menge muß es bringen“. 
Auf der anderen Seite ist es den Arbeitern mehr und mehr unmöglich, 
mit ihrem Lohn die Erzeugnisse ihrer Arbeit zurück zu kaufen, weil 
sie niemals einen mit dem Erzeugnis ihrer Arbeit gleichen Wert als 
Lohn erhalten, und weil sie sich außerdem periodisch ohne Arbeit 
finden, — zeitweilig zur Arbeitslosigkeit verdammt sind. Wie wir schon 
gesehen haben, ist dies auch ein Gedanke Peoudhon’s, auf den er 
besonderen Nachdruck legte, und wir haben hier einen der Fälle, in 
denen es schwer sein dürfte, den Einfluß Puoudhon’s auf Mabx zu 
leugnen. 
Die bezeichnendste Idee der marxistischen Theorie ist daher, daß 
jede Krise von einer Störung des Gleichgewichts zwischen dem variablen 
und dem konstanten Kapital herrührt, weil das beständige Wachstum 
des letzteren in einem gegebenen Augenblick ihm die Unterlage 
entzieht —, daß aber die Krisis selbst, indem sie den Zusammenbruch 
eines Teiles des konstanten Kapitals hervorruft, dem Mehrwert ge 
stattet, einen neuen Aufschwung zu nehmen, — bis eine neue Über 
treibung der Kapitalisation eintritt, eine neue Krise nach sich zieht 
und so im Kreislauf weiter 8 ). 
1 ) Dieses angebliche Gesetz wird hauptsächlich im kommunistischen Manifest 
mit großer Beredsamkeit dargelegt. 
2 ) Labriol a. 
s ) „Die ganze Bewegungsform der modernen Industrie erwächst also aus der 
beständigen Verwandlung eines Teiles der Arbeiterbevölkerung in unbeschäftigte 
oder halbbeschäftigte Häude. Die Oberflächlichkeit der politischen Ökonomie zeigt 
sich u. a. darin, daß sie die Expansion und Kontraktion des Kredits, das bloße 
Symptom der Wechselperioden des industriellen Zyklus, zu deren Ursache macht.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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