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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel III. Der Marxismus. 
531 
mittein und deren Rückgabe an die Arbeiter, — nicht individuell, 
denn das ist unter den neuen Bedingungen der Produktion unmöglich, 
sondern kollektiv. Dieses Mittel ist, um die überall an erster Stelle 
in den Parteiprogrammen eingeschriebene Formel zu gebrauchen: die 
Vergesellschaftung der Produktionsmittel. Land, Boden, 
Untergrund, Fabriken, Kapitalien. Das Arbeitsprodukt aller wird 
verteilt, nach Abzug der für das Allgemeinwohl erforderlichen Be 
träge, und zwar im Verhältnis zur Arbeit eines jeden. So wird die 
Mehrarbeit und der Mehrwert, den sie erzeugt, verschwinden. 
Diese Expropriation der Kapitalisten wird die letzte der Geschichte 
sein, da sie sich diesmal nicht mehr wie die vorhergehenden Expro 
priationen im Nutzen einer anderen Klasse, — nicht einmal der 
Arbeiterklasse — sondern im Nutzen aller, der Nation selbst, voll 
ziehen wird. Die Form des Eigentums wird endlich der der Produk 
tion entsprechen, wie sie der Lauf der Dinge ihr bereits aufge 
zwungen hat: beide werden jetzt kollektiv sein. 
II. 
Die marxistische Schule. 
Nach dieser summarischen Darlegung der wichtigsten Theorien 
Karl Marx’, werden wir jetzt eine Darlegung der allgemeinen 
Charakterzüge der sozialistischen Schule, die seinen Namen trägt, 
versuchen *) und ausfiihren, wie sie sich von den hier schon unter 
suchten sozialistischen Schulen unterscheidet. 
*) Marx als das Haupt einer großen sozialistischen Schule zu bezeichnen, wäre • 
zu wenig gesagt; man muß unbedingt zugeben, daß die ungeheuere Mehrzahl aller 
derjenigen, die sich in allen Ländern Sozialisten nennen, in engerem oder weiterem 
Sinn seine Schüler sind. Die anderen sozialistischen Schulen, wie die Anarchisten, 
die Fabier in England, die Colinsiens in Belgien, die Anhänger Henry George’s 
sind neben den marxistischen Sozialisten ohne Bedeutung. 
Hauptsächlich in Deutschland und Bußland bat der Marxismus die meisten 
Anhänger, und in England die wenigsten. In Frankreich haben Jules Güesdb 
und Lafaegue (dieser letztere ein Schwiegersohn Marx’) sich seit 1878 zu Vor 
kämpfern des reinen Marxismus gemacht. Eine große Anzahl der französischen 
Sozialisten aber haben die marxistische Lehre nicht in ihrer ganzen Starrheit ange 
nommen, auch wenn sie das kollektivistische Programm vertreten. Sie haben nur 
die drei großen Grundsätze der Sozialisation der Produktionsmittel, des 
Klassen kampf es, und des Arbeiter-Internationalismus übernommen, 
lassen aber im allgemeinen die Werttheorie und besonders den historischen 
Materialismus beiseite. Sie haben nicht mit der französischen sozialistischen 
Überlieferung brechen wollen, die höchst idealistisch war. BenoIt Malon, der 
34*
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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