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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

534 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
i 
bewundern das große Werk, das er durcligefiihrt hat. Sie sind ihm 
für die wirklich revolutionäre Rolle (so drücken sie selbst sich aus), 
die er gespielt hat, unendlich dankbar, wie auch dafür, daß er das 
Nest so gut hergerichtet hat, in dem der Kollektivismus sich, fast 
ohne etwas daran ändern zu müssen, wird einrichten können 1 ). 
Jedoch erheben dieMarxisten gegen eben diese Ökonomisten der klas 
sischen Schule eine große Anklage. Sie werfen ihnen vor, nicht erkannt 
zu haben — weil sie nämlich ein konservatives und bürgerliches Interesse 
daran hatten, es nicht zu sehen, — wie relativ und vorübergehend der 
Charakter der sozialen Ordnung, die sie studierten, sei. Glaubten und 
lehrten sie doch z. R, daß das Eigentum und das Lohnsystem endgültige 
Einrichtungen wären! Sie haben sich eingebildet, daß die Welt für 
immer in dem jetzigen, dem bürgerlichen Zustande bleiben würde 
• und haben sich gegen die Erkenntnis verschlossen, daß er nur eine 
„historische Kategorie“ sei, die vergehen wird, wie die anderen 2 ). 
b) Von den früheren sozialistischen Schulen unterscheidet sich der 
Marxismus dadurch, daß er jeden ideologischen Gedanken an Gerechtig 
keit und Brüderlichkeit absichtlich ausschaltet, die einen so großen Platz 
in der französischen sozialistischen Bewegung eingenommen hatten. Es 
handelt sich nicht darum, zu wissen, was am gerechtesten sein wird, 
sondern einfach um die Kenntnis dessen, was sein wir d. — „Die theo 
retischen Sätze der Kommunisten beruhen keineswegs auf Ideen,... sie 
sind nur allgemeine Ausdrücke tatsächlicher, gegebener Verhältnisse 3 ).'“ 
Und nicht nur im Bereich der Volkswirtschaft legen sie den Tat 
sachen eine so überwiegende Bedeutung bei: das Gleiche gilt für sie auch 
zur Erklärung aller sozialen Beziehungen, sogar derjenigen, die sozusagen 
von erster Ordnung sind, der Politik, der Literatur, der Kunst, der Moral, 
der Religion. Alle lassen sich durch Tatsachen des Wirtschaftslebens 
erklären; zunächst durch die,- die mit der Produktion in Beziehung 
stehen, und unter diesen wieder im besonderen durch die, die die dt o 
an seiner Selbstzerstörung, was doch wirklich das non plus ultra eines revolu 
tionären Charakters ist! 
') „So hat der Kapitalismus die Fragen gelöst, für die die Utopisten umsonst 
vollständig eitle Lösungen suchten; so hat er Bedingungen geschaffen, die den 
Übergang zu einer neuen sozialen Form gestatten werden; der Sozialismus braucht 
weder neue wissenschaftliche Werkzeuge zu erfinden, noch die Menschen ihren 
Gebrauch zu lehren“ usw. (Sokbl, Decomposition du marxisme, 8. 41). 
2 ) Für die Yolkswirtschaftler „sind die Institutionen des Feudalismus künstliche 
Institutionen, die der Bourgeoisie natürliche. Somit sind diese Verhältnisse (die der 
bürgerlichen Produktion) selbst von dem Einflüsse der Zeit unabhängige Naturgesetze. 
Es sind ewige Gesetze, welche stets die Gesellschaft zu regieren haben. Somit 
hat es eine Geschichte gegeben, aber es gibt keine mehr“ (Marx, 
Misere de la Philosophie, deutsch von En. Bernstein und K. Kadtsky, Elend 
der Philosophie, Stuttgart 1886, S. 115). 
^Kommunistisches Manifest, S. 18.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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