Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

556 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
La Reforme Sociale, und die Schule, die er gegründet hat, hat 
den gleichen Namen angenommen. 
Eine Autorität ist daher unumgänglich nötig. Wem soll diese 
Autorität nun anvertraut werden? Vor allem dem Haupt der Familie: 
in ihm kann sie sich aus zwei Gründen am wirksamsten entfalten: 
— 1. weil ihr Ursprung in der Natur und nicht in einem Kontrakt 
oder in einer Verordnung begründet ist; — 2. weil ihr Einfluß 
durch Liebe und nicht durch Zwang wirkt. So soll denn die unter 
die Autorität des Familienhauptes gestellte Familie, in der unter 
der patriarchalischen Herrschaft die ganze gesellschaftliche Ordnung 
bestand, auch jetzt noch das ganze Gerüst der Gesellschaft bilden, 
sogar wenn sie so kompliziert geworden ist wie unsere modernen Ge 
sellschaften. Die väterliche Autorität genügt aber freilich nicht, weil 
ihr Träger selbst durch die Aufgaben des Lebens zu sehr beschäftigt 
ist, und ihr müssen daher noch weitere „soziale Autoritäten“ bei 
gesellt werden. Soll dies der Staat sein? Nein, wenn man es ver 
meiden kann. Zunächst kommen die natürlichen Autoritäten, die sich 
selbständig entwickelt haben, in Betracht: der Adel, dort, wo er nicht 
wie leider in Frankreich, seine Aufgabe verfehlt hat, die Großgrund 
besitzer, die Arbeitgeber, die „Weisen“, worunter nicht Gelehrte, 
sondern Menschen mit Lebenserfahrung zu verstehen sind, und dort, wo 
sie fehlen, die Lokalautoritäten, die dem Interessierten am nächsten 
stehen, die Gemeinde vor dem Kreise, und der Kreis vor dem Staate. 
Die Einmischung des Staates läßt sich nur dort nicht entbehren, wo 
alle diese sozialen Autoritäten nicht genügen — zum Beispiel, um die 
Sonntagsruhe durchzusetzen dort, wo die besitzenden Klassen das 
Beispiel zu ihrer Verletzung gegeben haben —; die Notwendigkeit 
einer Staatseinmischung bezeichnet daher geradezu einen krankhaften 
Zustand, und der Grad dieser Einmischung gestattet in gewisser 
Weise, die Größe des Übels zu messen 1 ). 
Wenn Le Play der Familie eine so große Bedeutung beilegt, 
so ist es selbstverständlich, daß er der Ordnung des Erbschafts 
wesens eine nicht geringere zuspricht, da ja auf der Erbschaft die 
Dauer der Familie beruht. Hierin liegt auch der Kernpunkt des 
Le PnAY’schen Systems. Er unterscheidet drei Haupttypen der Familie: 
1. Die patriarchalische Familie. — Der Vater ist der 
alleinige Eigentümer oder genauer der alleinige Verwalter aller Güter 
der Familie, und bei seinem Tode gehen alle diese Güter ohne weiteres 
auf den ältesten Sohn über. Es ist dies das antike System, wie es 
*) „Es ist das große Unglück Frankreichs, daß hier die Familie in der Gemeinde, 
die Gemeinde im Departement und das Departement im Staate aufgeht“ (La Reforme 
sociale, III, B. 7).
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.