Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

560 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
Jedoch scheint es wenigstens außer Zweifel zu stehen, daß, bevor 
die oberen Klassen genügende Fortschritte gemacht haben, um in 
entsprechender Weise die Vormundschaft, die man ihnen übertragen 
will, führen zu können, die unteren Klassen viel weiter fort 
geschritten sein werden, als daß man sie auf diese Weise regieren 
könne.“ 
Neben dem Arbeitgeber und dem Staate gibt es noch einen 
weiteren Faktor des sozialen Fortschritts, dem man heute die 
erste Stelle zuweist; es sind dies die Arbeitergenossenschaften. Man 
könnte glauben, daß diese Arbeitergenossenschaften Le Play um 
so sympathischer gewesen wären, weil sie von den falschen Dogmen 
der Revolution verboten worden waren. Aber nein: er erwartet von 
ihnen nichts Gutes, ebensowenig unter ihrer kooperativen wie unter 
ihrer korporativen Form J ). Die Genossenschaft erscheint ihm als 
eine unnötige Konkurrenz, die der natürlichen und durchaus aus 
reichenden Genossenschaft, wie sie die erweiterte Familie vorstellt, 
eher verderblich sein kann. Allerdings hat Le Play die Arbeiter 
gewerkschaften nicht an der Arbeit gesehen. Es ist aber kaum 
wahrscheinlich, daß dadurch seine Meinung geändert worden wäre: 
wenigstens stehen seine Schüler ihnen nicht sehr freundlich 
gegenüber. 
Man wird vielleicht einwerfen, daß alle diese Gedanken nichts 
besonders neues an sich haben? Nichts würde Le Play größere 
Freude gemacht haben, als dies zu hören, denn, erklärt er: „in 
sozialen Dingen gibt es nichts neues zu erfinden: das ist die einzige 
Entdeckung, die ich gemacht habe!“ 
Diese Entdeckung „von der wesenhaften Verfassung der Mensch 
heit“, wie er sie nannte, verdankte er, wie er glaubte, seiner Be 
obachtungsmethode, denn die Schule Le Play’s charakterisiert sich 
nicht nur durch eine gewisse Lehre, sondern auch durch eine Methode, 
die übrigens mehr Erfolg gehabt hat als die Doktrin und heute 
imstande zu sein scheint, ein unabhängiges Leben zu führen. Le Play 
war Bergingenieur und besonders für die Zeit, in der er lebte, ein 
großer Reisender * 2 ). 20 Jahre lang durchstreifte er ganz Europa bis 
an den Ural, und von dort brachte er seine Methode der Monographien 
') „Unter den Panazeen, die man zu unserer Zeit gerühmt hat, ist die Genossen 
schaft dasjenige, mit dem man den meisten Mißbrauch getrieben hat . . . Die 
Gesellschaften können vom Gesichtspunkt des Erfolges aus nicht dieselben Vorteile 
bieten, wie die individuelle Arbeit oder das wohlverstandene Arbeitgeberpatronat“. 
2 ) „Oft habe ich tausend Kilometer im Postwagen zurückgelegt, um einen 
bedeutenden Großgrundbesitzer am Ende der europäischen Welt um Kat zu fragen“ 
(Brief an de Kibbes vom 3. Oktober 1867).
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.