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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

562 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
die in Einigkeit und Beständigkeit, im Vertrauen auf Gott leben. 
Er stellt daher ein gewisses Kriterium a priori des Glückes auf 1 ), aber 
nichts beweist, daß die „unbeständige und ungeordnete“ Familie 
eines Arbeiters der Vorstädte von Paris sich nicht unendlich viel 
glücklicher fühlt, als die Wahl-Erbfolge-Familie der Melouga oder die 
patriarchalische Familie der Baschkiren in Turkestan. 
Oft hat man Le Play und seine Richtung mit der deutschen 
historischen Schule in Verbindung gebracht, sowohl wegen der Be 
deutung, die sie der Methode der Beobachtung, und des Gewichtes, das 
sie den Einrichtungen der Vergangenheit beimißt, als wegen ihrer 
Reaktion gegen den Liberalismus und den klassischen Optimismus. Die 
Ähnlichkeit ist aber nur oberflächlich. Im Grunde sind die beiden 
Schulen nicht nur verschieden, sondern sie streben auch verschiedenen 
Zielen zu. Die deutsche Schule sucht in der Vergangenheit die Er 
klärung der Gegenwart, die Schule Le Play’s sucht dort Lehren. 
Die eine untersucht dort den Keim der späteren Entwicklung, während 
die andere dort den Typus, das Modell bewundert, dem man nacheifern 
muß. Die eine dient der Entwicklung, die andere der Überlieferung. 
Die erstere gelangt zu sehr radikalen, fast sozialistischen Schluß 
folgerungen; die zweite endet im Konservativismus. 
Daher schien uns der richtige Platz Le Play’s nicht im Kapitel 
über die historische Schule, sondern in dem über die christlich-sozialen 
Doktrinen zu sein. 
Seine grundlegende Anschauung von der angeborenen Neigung 
des Menschen zum Irrtum und zum Übel genügt, um ihn zu klassi 
fizieren. Trotzdem darf diese Doktrin nicht mit dem sozialen 
Katholizismus verwechselt werden, da Le Play sich beständig auf 
die Zehn Gebote, die ein mosaisches Gesetz sind, beruft, fortwährend 
als Beispiel das protestantische England hinstellt und ebenso oft auf 
China und die islamitischen Länder verweist. Auf der anderen Seite 
räumt Le Play unter den sozialen Kräften der römisch-katholischen 
Kirche und dem Klerus 2 ) nur mit einem gewissen Mißtrauen einen 
1 ) Wenn uns Le Play zum Beispiel lehrt, daß „die wesentliche Konstitution“ 
jeder Gesellschaft: 
zwei Grundlagen umfaßt; die Zehn Gebote und die väterliche Autorität; 
zwei Bindemittel: Religion und Königtum; 
drei Bestandteile, Gemeinschaft, Privateigentum und Patronatsordnung; 
so ist die Bemerkung gestattet, daß die sogenannte Beobachtungsmethode nicht einer 
starken Dosis Dogmatismus entbehrt. 
2 ) „Der hauptsächlichste Zweck, der zu erreichen ist, besteht darin, soviel wie 
möglich das kirchliche Personal zu verringern.“ Allerdings fügt er hinzu: „um 
es auf der Höhe seiner Aufgabe zu halten.“ 
Er hat die gleiche Antipathie gegen die religiösen Gemeinschaften wie gegen 
alle anderen Können der Assoziation.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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