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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Abtrünnigen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

574 
Viertes Buch. Die Abtrünnigen. 
muß, dessen Schrecken damals der Öffentlichkeit zum ersten Male 
enthüllt wurden *). 
Die Gruppe der „Christian-Socialists“, mit welchem Namen 
sie von da an bezeichnet wurde * 2 ), hatte als Progamm, wie schon 
der Name ihrer Vereinigung zeigt, die Organisation von Arbeiter 
genossenschaften. In welcher Form? Den Berufsverband, die „trade- 
u n i o n s“ verwarf sie. Weshalb ? Vielleicht Aveil diese Verbände damals 
nur wenig bekannt waren und auch keinen besonders anziehenden An 
blick boten, da sie noch an den ersten Kinderkrankheiten litten. 
Zweifellos aber auch deshalb, weil diese Genossenschaften sich vor 
wiegend mit ihren Berufsinteressen und ihren Lohnkämpfen be 
schäftigten und nicht dazu geeignet schienen, den Geist der Opfer 
willigkeit und Nächstenliebe zu entwickeln, der zur Verwirklichung des 
christlichen Sozialismus unumgänglich nötig ist. Ebensowenig sagte 
ihnen aber die Konsumgenossenschaft zu. Trotz des frischen Er 
folges der Pioniere von Rochdale lehnten sie diese Organisationsform 
ebenfalls ab, sei es, weil diese Genossenschaft als von dem aus 
gesprochen religionsfeindlichen Geiste Owen’s inspiriert schien (siehe 
oben Seite 269), sei es, weil ihr einziges Ziel darin bestand, das 
Leben des Arbeiters billiger und angenehmer zu gestalten, so daß 
sie alles in allem weiter nichts als Krämerläden (stores) vorstellten, 
die den „Christian-Socialists“ keine wünschenswerte Stätte für das 
kommende Reich Gottes zu sein schienen. Sie wendeten sich daher 
der Arbeiterproduktiv-Genossenschaft zu, ebenso wie es übrigens auch 
die ersten katholischen Sozialisten getan hatten. Doch waren es 
nicht die Anschauungen Bücubz’, den sie nicht gekannt zu haben 
scheinen, die sie ihren Bestrebungen zugrunde legten, sondern viel 
mehr die assozialistische Bewegung von 1848, die schon Stuart Mill 
in ihren Bann gezogen hatte (siehe oben Seite 421). Lddlow befand 
sich damals in Paris und hatte die Produktivgenossenschaft zur Zeit 
') Im folgenden Jahr hielt Chahles Kingsley in London eine Predigt, die 
einen großen Skandal verursachte, und auf der Stelle den Widerspruch der Pfarrers 
der betreffenden Parochie hervorrief. Kingsley sagte z. B.; „Jedes soziale System, 
daß die Ansammlung von Kapital in einigen wenigen Händen begünstigt, das die 
Masse vom Boden ausschließt, den ihre Väter bearbeitet haben, und das sie zu 
Tagelöhnern und Sklaven herabwürdigt, die von Lohn und Almosen leben ... ist 
dem Reich Gottes, das Christus verkündigt hat, zuwider.“ Diese Predigt wurde 
später unter dem Titel: Botschaft der Kirche an die Arbeiter ver 
öffentlicht. 
2 ) Maükice sagte; „Wenn ihr Christen seid, müßt ihr Sozialisten sein“, aber 
in seinem Munde hatte das Wort Sozialist nicht die Bedeutung, die es seitdem 
erhalten hat, was dadurch bewiesen wird, daß Maubice es selbst wie folgt 
definiert: „Der Wahlspruoh des Sozialisten ist Kooperation; der des Anti-Sozialisten: 
Rivalität.“
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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