Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

598 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
erscheint es als völlig klar, daß, wenn ich einen Gegenstand Ä ver 
liere, an dem ich sehr hänge, den ich aber in jeder Hinsicht durch 
einen Gegenstand B ersetzen kann, A in diesem Fall nicht mehr als 
B wert ist; und wenn ich die Wahl habe, ihn auch durch C zu er 
setzen, und daß C noch weniger als B wert ist, dann ist auch A 
nicht mehr als C wert. 
Wir gelangen schließlich dazu, dieses Gesetz, das eine ebenso 
große Tragweite hat, wie nur irgendein Gesetz der Physik, wie folgt 
zu formulieren: der Wert eines jeden Gutes wird bestimmt durch 
den am wenigsten nützlichen Gebrauch, den man davon machen, durch 
die geringste Befriedigung, die man daraus ziehen kann. 
Bis hierher haben wir gesehen, wie der Begriff des Grenznutzens 
dazu dient, die Probleme des Wertes und des Tausches zu lösen. 
Wird ihm aber die gleiche Eigenschaft innewohnen, wenn man ihn 
auf andere Bereiche der Volkswirtschaft, auf die der Produktion, der 
Verteilung und des Verbrauches überträgt? 
Für die Hedonisten unterliegt das keinem Zweifel, da alle Pro 
duktions-, Verteilungs- und Yerbrauchshandlungen nur veränderte 
Formen des Tausches sind. 
Das gilt zunächst für die Produktion. Warum regelt sich der 
Wert der Gegenstände unter der Herrschaft der freien Konkurrenz 
nach den Produktionskosten? Weil jede Ordnung der freien Kon 
kurrenz auf Grund ihrer Definition eine Ordnung ist, in der ein jeder 
Gegenstand in jedem Augenblick durch einen gleichartigen Gegen 
stand ersetzt werden kann, und weil dieser selbst nur das Ergebnis 
einer gewissen Umformung von Rohstoffen darstellt. Das Gesetz der 
Substitution tritt daher auch hier in Erscheinung, und wenn die Pro 
duktionskosten den Wert aller gleichartigen Gegenstände regeln, so 
beruht dies einfach darauf, weil diese Produktionskosten in jedem 
Augenblick den letzten der ersetzbaren Werte vorstellen. 
Ebenso für den Verbrauch. Wie verteilt ein jeder von uns seinen 
Verbrauch oder seine Ausgaben? Selbstverständlich so, daß er daraus 
den größten Nutzen zieht, nämlich, das sie ihm das Maximum an 
Annehmlichkeiten verschaffen, das mit einem gegebenen Einkommen 
vereinbar ist. Unbewußt versucht man hier und da Änderungen. 
Man vermehrt die im Budget für die Wohnung ausgeworfene Summe 
und vermindert dafür die, die zur Beschaffung der Nahrung bestimmt 
ist, oder man vermehrt die, die für Almosen verwendet werden soll, 
und beschneidet die, aus denen man seine Theaterbesuche bestreitet, 
bis man eine Gleichgewichtslage gefunden hat. Diese Gleichgewichts- 
American Economists. American Academy of political and social 
Science, 1891).
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.