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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Die Theorie der Bodenrente und ihre Anwendungen. 
621 
die Eeutentheorie Eicaejdo’s zu erschüttern. Sicherlich forderte diese 
Theorie zur Kritik heraus, aber ihre Gegner gingen in ihrer Wider 
legung soweit, daß sie sogar die Tatsache des Bodenwertes an und 
für sich leugneten. 
Diese Übertreibung wuirde recht drastisch durch eine der charak 
teristischsten Tatsachen des 19. Jahrhunderts widerlegt: durch das 
Steigen der Bodenpreise in den großen Städten. Das vergangene 
Jahrhundert war das Jahrhundert der Großstädte. Kein anderer 
Zeitabschnitt weist eine gleiche Blüte der städtischen Mittelpunkte 
auf. England, die Vereinigten Staaten, Deutschland und in ge 
ringerem Grade auch Frankreich haben an dieser Entwicklung teil. 
Diese rapide Zusammenhäufung der Bevölkerung auf beschränktem 
Raume hat als Folge gehabt, dem Boden unerhörte Mehrwerte zu 
geben. In Chicago ist die Geschichte jenes viertel Ackers berühmt, 
der 1830 für 20 Dollar gekauft wurde, damals, als die Bevölkerung 
noch nicht 50 Einwohner überschritt, und 1836 25000 Dollar 
wert war, um nach der Weltausstellung von 1894 den Preis von 
1250000 Dollar zu erzielen. In London schätzt man die Steigerung 
der an die Grundbesitzer gezahlten Pachtsummen auf 7 700000 Pfund 
Sterling für den Zeitraum von 1870—1895 und zwar nur für die Miete 
des nackten Bodens. Der Hyde Park, der 1652 von dem Unterhaus 
für 425000 Fr. gekauft worden war, stellt heute einen Wert von 
über 200 Millionen Fr. dar. In Paris führt d’Avenel ein dem Kranken 
hause „Hotel-Dieu“ gehörendes Gelände an, das 1775 6,40 Fr. für 
den Quadratmeter kostete und heute 1000 Fr. der Quadratmeter wert 
ist *); Lbboy-Beaulxeu erwähnt ein im Stadtteil des Are de Triomphe 
gelegenes Stück Land, dessen Wert von 1881—1904, also in 23 Jahren 
von 400 auf 800 Fr. der Quadratmeter gestiegen ist 2 ). Es sind dies 
vereinzelte, wenn auch sehr bezeichnende Beispiele einer allgemeinen 
und unbestreitbaren Tatsache. 
Carey und Bastiat haben daher auch nur eine geringe Anzahl 
von Bekehrungen bewirkt. Die große Menge der Volkswirtschaft! er 
ist entweder der Auffassung Ricaedo’s treu geblieben oder hat sich 
bemüht, sie zu vertiefen und zu entwickeln, ohne aber ein mit dem 
Boden verbundenes Einkommen zu leugnen. Es ergibt sich daraus 
eine doppelte und höchst merkwürdige Entwicklung der Theorie der 
Bodenrente. 
Einesteils entdeckte man nach und nach eine ganze Reihe diffe 
rentieller Einkommen, ganz von der Art der Bodenrente, — und das 
*) Wir entlehnen diese Mitteilungen der sehr gehaltvollen Broschüre Einaudi’s; 
Pa municipalisation du sol dans les grandes villes, 1898 (Giard und 
Bbi6hb, Paris), Auszug aus dem Devenir Social. 
2 ) P. Lbroy-Bbaulieo, L’art de placer et gerer sa fortune, S. 31,
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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