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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Die Theorie der Bodenrente und ihre Anwendungen. 625 
Ökonomie“ niedergelegteu Theorie, die er später eingehender in dem 
Quarter ly Journal of Economics, 1887, wieder auf 
nahm '). 
Wir haben schon auf die Neigung zu einem gewissen Optimis 
mus bei den Amerikanern hingewiesen. Caeey hat uns dafür ein 
Beispiel geliefert. Walker gibt ein neues. Schon in seinem 1876 
veröffentlichten Werke, The Wages Question (die Lohnfrage) 
hatte Walker mit Erfolg die für die Arbeiter entmutigende 
Theorie des Lohnfonds bekämpft. An ihre Stelle hatte er die 
Theorie gesetzt, die den Lohn, zum Teil wenigstens, von der zu 
erhoffenden Produktivität des Unternehmens abhängen läßt. Der 
Nachweis, daß der Lohn möglicherweise mit der wachsenden Produk 
tivität der Industrie wächst, genügte aber nicht, um die Gemüter zu 
beruhigen. Auch wollte Walker den Sozialisten gegenüber fest 
stellen, daß der Profit keineswegs aus der Ausbeutung der Arbeiter 
stamme, — und die Rententheorie schien ihm hierfür ein ausgezeich 
netes Beweismittel zu liefern. 
Unter „Profit“ versteht Walker die besondere Entlohnung des 
Unternehmers * 2 ) unter Ausschluß der Zinsen seines Kapitals. Hierin 
unterscheidet er sich von den meisten Volks Wirtschaftlern englischer 
Zunge, die trotz des auf dem Kontinent angenommenen Sprach 
gebrauches lange Zeit dabei beharrten, die verschiedenen Funktionen 
des Unternehmers und des Kapitalisten zusammenzuwerfen. Walker 
weigert sich auch, die Funktion des Unternehmers auf die bloße 
Tätigkeit der Leitung und der Überwachung zu beschränken, aus 
der er höchstens auf ein Einkommen Anspruch machen könnte, das 
dem Gehalt eines bezahlten Direktors entspräche. Die Funktion des 
Unternehmers steht aber höher. Sie besteht darin, alle industriellen 
Schwankungen vorauszusehen und die Produktion entsprechend zu 
*) The Source of business Profit, in dem Quarterly Journal of 
Economics, April 1887. 
2 ) Walker ist einer der ersten englischen Schriftsteller, der diese Unterscheidung 
gemacht hat und dem Wort Profit seinen enger umschriebenen Sinn gibt, indem er 
ihn einerseits von den Zinsen und andererseits vom Lohn unterscheidet (Wages 
Question, 2. Ausg., 1891, S. 230ff.). Er trennt vom Profit sogar den Lohn der 
Überwachung und Leitung, weil diese Überwachungsfunktionen übertragen werden 
können, während die eigentliche Funktion des Unternehmers (die Anpassung der 
Produktion an die Nachfrage) allein eine besondere Entlohnung bedingt: den Profit. — 
Es wirkt erheiternd und gibt ein klares Bild von der Isolierung, in der die Volks- 
Wirtschaftler der verschiedenen Länder voneinander leben, wenn Walker erklärt, 
daß ihm kein Volkswirtschaftler bekannt sei, außer seinem Vater, Amasa Walker, 
üer vor ihm die Trennung' der Funktionen des Unternehmers und des Kapitalisten 
Torgenommen habe. Dabei hat schon J.-B. Say ganz klar diese Unterscheidung 
aufgestellt, und fast alle Volkswirtschaftler des Kontinents haben sie seit dem Anfang 
des 19. Jahrhunderts gebraucht. 
Gide und Eist, Gesoh. d. Volkswirtschaft! Lehrmeinungen. 40
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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