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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

626 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
organisieren, mit einem Wort, in der Anpassung der Produktion an 
die Nachfrage. Der Unternehmer ist der wirkliche „Führer“ des ge 
sellschaftlichen Fortschrittes 1 ), der wahre „General“ der Industrie. 
Dies festgestellt, so bestehen zwischen den industriellen Unter 
nehmungen, sagt Walkee, die gleichen Einkommensnnterschiede, wie 
zwischen landwirtschaftlichen Betrieben. Die einen erzielen über 
haupt keinen Profit; wenn sie ihre Kapitalien und Arbeiter in nor 
maler Höhe entlohnt haben, verschaffen sie dem Unternehmer nur 
gerade genug, um ihn davon abznhalten, das Unternehmen aufzu 
geben. Andere bringen ein wenig mehr ein, und so gelangt man 
fast unmerklich von diesen mittelmäßigen Unternehmungen zu vor 
teilhafteren Anlagen und zum Schluß zu denen, die ihren Besitzern 
ungeheuere Profite abwerfen. Sind nun diese Profite nicht von dem 
Lohn der Arbeiter genommen? Keineswegs. Oft sind die Löhne 
dort am höchsten, wo der Profit am höchsten ist. Woher kommen 
sie daher, wenn man alles andere als gleich annimmt? Sie beruhen 
einzig und allein auf den größeren persönlichen Fähigkeiten des 
Unternehmers. Es sind dies „Überschüsse“, die in jeder Hinsicht 
der Bodenrente gleichen. „Unter einer Herrschaft der freien und 
vollkommenen Konkurrenz“, sagt Walker, „würde der erfolgreiche 
Arbeitgeber eine Entlohnung erhalten, die genau an der Zusatzmenge 
von Gütern gemessen werden kann, die er mit einer gegebenen Menge 
von Arbeit und Kapital mehr erzeugt, als (mit der gleichen Menge 
Kapital und Arbeit) die Arbeitgeber der letzten Kategorie erzeugen 
können, — nämlich die, die überhaupt keinen Gewinn erzielen, — 
genau wie die Bodenrente den Mehrertrag der besseren Felder an 
dem mißt, was mit der gleichen Menge Kapital und Arbeit auf den 
wenigst produktiven Feldern hervorgebracht wird, die zur Versorgung 
des Marktes noch unentbehrlich sind, und die selbst keine Rente 
mehr abwerfen * 2 ).“ 
Die Theorie Walkbr’s enthält einen guten Teil Wahrheit, doch 
ist sie nicht so neu, wie er es denkt. Der Beweis dafür liegt in den 
Ausführungen Mill’s und Senior’s, von denen weiter oben gesprochen 
wurde. Auch könnte man hier mehr als einen Volkswirtschaftler 
des Kontinents anführen, von J.-B. Say über Hermann 3 ) bis auf 
Mangoldt. Auch ist auf der anderen Seite seine Lehre unter den 
*) Er faßt seine Funktionen wie folgt zusammen; „Besitz technischer Geschick 
lichkeit, kaufmännischer Kenntnisse und administrativer Fähigkeiten, Übernahme von 
Verantwortlichkeiten, wachsame Bereitschaft gegenüber allen Ereignissen, Form 
gebung und Leitung der Produktion, Organisation und Kontrolle der ganzen indu 
striellen Maschinerie“ (Wages Question, S. 245). 
2 ) Walker, Quarterly Journal of Economics, April 1887, S. 278. 
s ) Hermann, Untersuchungen, S. 206; betreffend J.-B. Say, vgl. oben S. 127.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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