Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Die Theorie der Bodenrente und ihre Anwendungen. 627 
neuesten Volkswirtschaftlern nicht vollständig durch gedrungen. Die 
meisten der zeitgenössischen Schriftsteller erkennen ohne weiteres in 
dem Profit eine Form der Rente an, die teilweise auf den persön 
lichen Eigenschaften des Unternehmers beruht, doch lehnen sie es 
ab, hierin den einzigen Bestandteil des Profits zu sehen 1 ). Bald 
entdecken sie in ihm, wie Maeshall * 2 3 ), noch einen anderen Teil, 
der eine Versicherungsprämie gegen das Risiko darstellt und einen 
dritten, der bestimmt ist, die zur geistigen Bildung des Unter 
nehmers notwendigen Auslagen wiederzuerstatten :1 j. Bald verwerfen 
sie mit Waleas diese beiden letzten Bestandteile und nehmen an, 
daß im statischen Zustand (nämlich im Zustand des vollkommenen 
Gleichgewichts der Produktion) der Unternehmer weder Gewinn noch 
Verlust hat. Die Quelle des Profits kann daher nur in den „dynami 
schen“ Renten liegen, nämlich in denen, die sich aus der beständigen 
Verschiebung des Gleichgewichts in einer fortschreitenden Gesell 
schaft ergeben. Nur sind diese dynamischen Renten äußerst ver 
schieden und hängen nicht alle von der persönlichen Qualifikation 
des Unternehmers ab. 
Andere, wie Claek 4 ), stimmen mit Waluas überein, daß der Profit 
aus Renten besteht. Doch erkennen sie neben den dynamischen 
Renten die Existenz von Renten sogar im statischen Zustand an. Die 
für Waleas notwendige Hypothese eines gleichen Gestehungspreises 
für alle Unternehmungen verwerfen sie als zu weit von der Wirk 
lichkeit entfernt. Für sie erzielt nur der am wenigsten begünstigte 
Unternehmer (oder, wie die Engländer sagen, der Grenzunternehmer, 
>) Pantalboni (Economia pura, Teil III, Kap. IV) scheint uns der einzige 
Schriftsteller zu sein, der fast ohne Einschränkung die Theorie Walkbr’s annimmt. 
2 ) Man findet seine Kritik Wai.kbr’s in dem Quarterly Journal of Eco 
nomics, 1887, S. 479 und in seinen Principles, 4. Ausg., 8. 705, Anm. Marshall 
bleibt übrigens dabei, in Übereinstimmung mit der englischen Überlieferung, den 
Kapitalzins der dem Unternehmer persönlich gehörenden Kapitalien in den Profit 
einzusohließen. 
3 ) Auch diese Unterscheidung wird von Pantalboni gemacht : „Der Profit“, sagt 
er, „kann auf einer höheren Geschicklichkeit beruhen, die auf Grund eines eingehenden 
Studiums oder einer langen Vorbereitung erworben worden ist. In diesem Fall haben 
wir es weniger mit einer Bentenart, als mit einem charakteristischen Profit zu tun, 
der sehr ergiebig sein kann, aber einem ganz verschiedenen Gesetze unterliegt, als 
dem, das im allgemeinen die Anlage von Kapitalien regelt“ (Economia Pura, 
Teil III, Kap. IV). Dagegen lehnt es Pantalboni ab, im Profit eine Versicherungs 
prämie gegen Risiken zu sehen, weil, wie er sagt, wenn die Prämie richtig berechnet 
ist, d. h. in genauer Proportion mit dem Risiko, „sie im Durchschnitt nach Verlauf 
einer gewissen Anzahl von Jahren, ihr gleich sein muß, so daß die Nettorente gleich 
Null wird“ (ebd.). 
4 ) Vgl. Clark, Distribution of wealth (1899) und Essentials of 
seonomic theory (1908), 8. 156. 
40*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.