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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

634 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
weise Paeeto’s anzuwenden v ). sind die von einem bestimmten Kapital 
gelieferten Renten mehr oder weniger dauerhaft je nachdem die Er 
sparnisse sich mehr oder weniger leicht in ein solches 
Kapital verwandeln lassen. In der Zusammenfassung seiner scharf 
sinnigen Erklärungen über den vorliegenden Gegenstand erklärt 
Maeshall: „Wenn wir von den freien Geschenken der Natur zu den 
ständigen Meliorationen des Bodens, von da zu weniger dauerhaften 
Verbesserungen, und von diesen wieder zu landwirtschaftlichen oder 
Fabrikgebäuden, zu Dampfmaschinen usw. und endlich zu weniger 
dauerhaften Instrumenten, die sich am schnellsten wieder herstellen 
lassen, übergehen, so finden wir eine fortlaufende Skala (von Renten)“ 2 ). 
Und, so können wir anfügen, die Skala läuft bis zu dem Punkte 
fort, wo die Rente negativ wird, nämlich bis zu dem Punkt, an 
dem die Bedingungen des Angebots und der Nachfrage, nachdem 
sie einen Zusatzgewinn gestattet haben, das Einkommen aus dem 
Produktivmittel unter die normale Höhe drücken. Thünen hatte 
schon die negative Rente aufgezeigt, und Paebto hat diesen Begriff 
wieder aufgenommen. 
Für die modernen Schriftsteller ergeben sich daher die Renten 
einfach aus den Gesetzen des Angebots und der Nachfrage. Hier 
durch gewinnt der Begriff der Rente seine ganze Allgemeinheit. Zu 
gleicher Zeit hört er auf, eine Merkwürdigkeit oder eine Anomalie 
zu sein. Das angebliche Gesetz des sinkenden Ertrages verliert derart 
‘) „Die Summe, die man für den Gebrauch des Bodens zahlt, unterscheidet 
sich in nichts von der Summe, die man für den Gebrauch jedes anderen Kapitals 
zahlt, z. B. den einer Maschine. Wenn man den Boden — oder die Maschine — im 
gleichen Zustand, wie man sie erhalten hat, zurückgibt, so zahlt man noch etwas 
dazu, einfach deshalb, weil diese Kapitalien wirtschaftlich selten sind, d. h. 
weil sie in unserer Eeichweite nicht in einer Menge vorhanden sind, die die über 
steigt, deren wir bedürfen. Was den Boden von der Maschine unterscheidet, ist, 
daß das Gesparte sich leicht in neue Maschinen umwandeln läßt, während es sich 
gewöhnlich nicht in neuen Boden verwandeln kann, oder wenigstens kann diese 
Umwandlung nur zu Preisen geschehen, die sie wirtschaftlich unmöglich machen.“ 
Pabeto, Cours d’economie politique, B. II, § 759). — In analogen Aus 
drücken sagt Marshai.l ; „Der Unterschied zwischen der Bodenrente und den 
Quasi-Eenten anderer Gegenstände (Marshall nennt Quasi-Eenten die Ein 
kommen, die der Bodenrente ähnlich sind, aber nicht aus Naturquellen fließen) 
beruht auf der Tatsache, daß der Mietspreis der anderen Gegenstände, unter ge 
wöhnlichen Umständen und auf die Dauer, die normalen Profite, die sich über die 
Produktionskosten hinaus ergeben, nicht weit übersteigen kann, während das 
Angebot an fruchtbarem Boden sich der Nachfrage nach solchem Boden nicht schnell 
genug anzupassen vermag; deshalb vermag das Einkommen, das daraus gezogen 
werden kann, ständig die normalen Profite, die sich über die Ausgaben für die 
Vorbereitung des Bodens auf die Kultur ergeben, weit zu übersteigen“ (Principles, 
B. V, Kap. IX, § 4). 
*) Maeshall, Principles, B. V, Kap. IX, § 5.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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