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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

642 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
Soll man mit den Sozialisten die Ausbeutung der Arbeit durch das 
Kapital anklagen? Ebensowenig. George betrachtet im Gegenteil diese 
beiden Faktoren als auf das engste miteinander verbunden und gleich 
mäßig von den Grundbesitzern ausgebeutet. Nach ihm kann der 
Mensch seine Tätigkeit, nach Belieben auf die Produktion von Kapital 
oder auf die von Arbeit richten. Das Kapital und die Arbeit sind 
zwei Äußerungen einer und derselben Kraft: der menschlichen An 
strengung. Der Gewinn, den man aus der Kapitalbildung, und der, 
den man aus der Arbeit ziehen kann, streben danach, sich das 
Gleichgewicht zu halten; wenn sie es nicht täten, würde der Mensch 
dazu kommen, bald mehr Kapital und bald mehr Arbeit zu produ 
zieren, bis ihr Ertrag von neuem gleich ist; die Höhe der Zinsen und 
die des Lohnes können daher nicht im umgekehrten Verhältnisse 
variieren 1 ). 
Aber wenn man weder das Zuviel an Bevölkerung, noch die Aus 
beutung der Arbeit und des Kapitals anklagen kann, woher kommt 
dann die elende Lage des Arbeiters? — Einzig und allein von den 
Fortschritten der Bodenrente. — Und Henry George, der vorher 
gewisse Theorien Ricardo’s so scharf angriff, zieht hier aus der 
Lehre von der Bodenrente ihre äußersten logischen Folgerungen. 
Infolge der Konkurrenz zwischen Arbeitern und Kapitalisten, 
sagt uns George, werden Lohn und Zins der Höhe nach bestimmt 
durch den Ertrag des Kapitals nnd der Arbeit, die auf dem 
letzten in Anbau genommenen Felde tätig sind, das noch keine 
Rente liefert. Das Monopol der Grundbesitzer gestattet ihnen, als 
Preis der Benutzung der anderen Böden, alles das, wns diesen Minimal 
betrag übersteigt, zu fordern. Daher kann die Rente bis ins Un 
endliche anwachsen. Denn die Grenzen des Anbaus werden immer. 
zeugen, den ein einzelner Mensch im fruchtbarsten Lande hervorbringen kann“ (S. 132). 
Vgl. das ganze zweite Buch, das sich gegen die Theorie Maf.thus richtet. 
*) „Kapital und Arbeit sind nur. verschiedene Formen desselben Dinges: der 
menschlichen Anstrengung (human exertion). Das Kapital wird durch die Arbeit 
hervorgebracht; es ist in der Tat nichts als Arbeit, die in einem Stoffe, einem Produkte 
aufgehänft ist. . . Die Verwendung von Kapital in der Produktion ist demnach nur 
eine Form von Arbeit.. . Daher bewirkt das Prinzip, welches unter Umständen, die eine 
freie Konkurrenz möglich machen, dahin führt, daß die Löhne in den verschiedenen 
Branchen sich ausgleichen, und der Gewinn sich im wesentlichen gleichmäßig ge 
staltet, — das Prinzip, daß die Menschen ihre Bedürfnisse mit dem geringsten Kraft 
maße zu befriedigen suchen — dieses Prinzip also bewirkt auch, daß ein Gleichgewicht 
zwischen Lohn und Zins hergestellt und erhalten wird . . . Und wenn das fest- 
gestellt ist, so leuchtet es ein, daß Zinsfuß und Lohn zusammen steigen und fallen 
müssen, und daß der Zinsfuß nicht steigen kann, ohne daß er auch den Lohn hebt, 
noch der Lohn sinken kann, ohne auch den Zins herabzudrücken“ (Ebenda, Bd. III, 
Kap. V, S. 174—175). Es ist unnötig, auf die Kindlichkeit dieser Auffassung der 
Beziehungen zwischen Lohnsatz und Zinsfuß hinzuweisen.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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