Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

42 
Erstes Buch. Die Begründer. 
Und in der Tat, der Schutz dieser natürlichenOrdnung 
gegen alle tempelschänderischen und unwissenden Hände, die ihr 
irgendwie Schaden zufügen wollen, und im besonderen der Schutz 
dessen, was ihre Grundlage ist, des Eigentums in allen seinen Formen, 
das ist die erste und bedeutendste Funktion des Herrschers. „Die 
gesetzliche Ordnung besteht in dem Besitzrecht, das von der Kraft 
einer schützenden und herrschenden Autorität den in der Gesellschaft 
vereinigten Menschen sichergestellt und garantiert wird 1 ).“ 
Der Unterricht ist die zweite dieser Funktionen, und die 
Physiokraten legen auf diesen Punkt ganz besonderes Gewicht. „Der 
allgemeine Unterricht ist das erste und das wahre gesellschaftliche 
Band“ sagt Baudeaxi. Und Qxjesnay empfiehlt besonders den Unter 
richt, der sich mit der Existenz der natürlichen Ordnung und den 
Mitteln ihrer Erkenntnis befaßt. Hierfür geben sie übrigens als 
Grund an, daß der Unterricht aller Bürger, eine aufgeklärte öftent- 
liche Meinung, das einzige Mittel sei, um zu verhindern, daß der 
physiokratische Despotismus in persönlichen Despotismus entarte. 
Wie Quesnay sagt, ist es die öffentliche Meinung; die das Schwert 
führt. Daher muß sie urteilsfähig sein. 
Auch die öffentlichen Arbeiten werden von den Physio 
kraten als eine Teilaufgabe des Staates bezeichnet; — muß ein guter 
Besitzer nicht zuerst für gute Wege auf seinen Besitzungen sorgen? 
— denn gute Wege und Kanäle sind ganz besonders wichtig, um 
den Grund für die Ertragsfähigkeit eines Besitztumes zu legen- 
Sie sind eine Art Grundvorschüsse, ähnlich denen der Grundbesitzer. 
Das ist ungefähr alles 2 ). Diese Aufzählung der Funktionen des 
Staates bleibt dieselbe, ohne viel verbessernde Pinselstriche, für die 
ganze liberalökonomische Schule bis auf Bastiat und Molinari. Wh’ 
können als letztes noch erwähnen, daß, ebenso wie späterhin die 
Nationalökonomen der liberalen Schule, die Physiokraten sich voll' 
ständig als Internationalisten gebärdeten. Hierin unterscheiden sie 
sich von ihren Freunden, den fremdenhassenden Chinesen. Nicht nxxi’ 
erklären sie vom wirtschaftlichen Gesichtspunkte aus, „daß man all 6 
Unterschiede zwischen den Völkern beiseite schieben muß“, sondern 
sie fürchten auch vom politischen Gesichtspunkt aus gerade den 
Patriotismus 3 * * ). Es ist eigentümlich, daß die heutigen Friedens- 
1 ) Dupont I, S. 22. 
2 ) „Tukgot jedoch, der viel weniger landwirtschaftlich gesinnt war, als 
Physiokraten, billigt ebenfalls gewisse königliche Privilegien, um die Errichtung vo* 1 
Fabriken zu begünstigen“ (CE uv res I, S. 360). 
s ) „Man hat die Völker als in einem beständigen Kriegszustand untereinander 
hingestellt; dieses unglückliche Vorurteil hat man sozusagen geheiligt und dara llä 
eine Tugend gemacht, die Patriotismus genannt wird“ (Baudbau, S. 808). 
Er bezeichnet als die drei Kardinalfehler der Staaten besonders die, die d e ®
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.