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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Die Theorie der Bodenrente und ihre Anwendungen. 655 
f 
„Ich glaube mit mehreren anderen kompetenten Volkswirt 
schaftlern“, sagt er, „daß die Menschhheit zurzeit in einer höchst 
beträchtlichen wirtschaftlichen Entwicklung begriffen ist, indem sie 
von der landwirtschaftlichen Wirtschaftsstufe, auf der sie seit einigen 
Jahrtausenden lebte, zur Industrie- und Handelsstufe übergeht, die 
sich im wesentlichen durch die Tatsache kennzeichnet, daß der land 
wirtschaftliche Betrieb sehr große Kapitalien auwenden muß, um eine 
viel zahlreichere Bevölkerung zu ernähren. Ich glaube, daß diese 
Entwicklung, deren Ergebnis ein neuer Mehrwert der Bodenrente, 
ohne Vermehrung der Seltenheit oder des Wertes der landwirtschaft 
lichen Erzeugnisse, sein wird, bisher von den Besitzern noch nicht 
eskomptiert werden konnte, da er erst von einigen wenigen offenen 
und klaren Köpfen bemerkt worden ist. Daher bin ich der Meinung, 
daß, wenn der Staat den Boden vor dieser Entwicklung, um die es 
sich hier handelt, zurückkaufte, und dann alles täte, was in seiner 
Macht steht, um diese Entwicklung zu begünstigen (und der Rück 
kauf an sich würde schon in diesem Sinne wirken), so würde er in 
dem normalen Mehrwert reichliche Mittel finden, um den’Rückkaufs 
preis zu amortisieren“ 1 ). 
Walbas ist also wie Eicaedo, dessen Lehre hier eine Art von Auf 
erstehung erlebt, davon überzeugt, daß wir in der Zukunft ein Wachsen 
des Mehrwerts der „Bodendienste“ (Services fonciers) erleben werden, 
das auf der begrenzten Menge des Bodens beruht. Nur verwirft seine 
Theorie, anstatt sich wie die Ricaedo’s auf das Gesetz des sinken 
den Bodenertrages zu stützen, im Gegenteil die Möglichkeit einer 
Verminderung der landwirtschaftlichen Produktion. Sie gründet sich 
einfach auf den sicheren Übergang vom landwirtschaftlichen zum 
industriellen und Handelszustand, von der extensiven zur intensiven 
Bewirtschaftung, die dem Boden einen steigenden Wert verleihen 
wird. Indem der Staat selbst diesen Übergang durch entsprechende 
Maßnahmen begünstigt, kann er zu dem Erfolge dieser riesenhaften 
Operation beitragen, die übrigens nicht die einzige sein wird: denn 
der Rückkauf der Bergwerke, der Eisenbahnen und anderer wirt 
schaftlicher Monopole muß notwendig damit verbunden werden * 2 ). 
■) Walbas, Btudes d’eoonomie sociale, S. 368. Die mathematische Unter 
suchung der Theorie findet sich in der Theorie mathematique du prix des 
t er res; sie ist in gewöhnlicher Sprache in dem Aufsatz: „Un eoono miste in- 
connu, S. 365ff., und noch einfacher in den Ausführungen über das Probleme 
tiscal zusaramengefaßt (S. 446-449). 
2 ) „Die gleiche Kombination würde auf den Eücbkauf der Bergwerke, der 
Eisenbahnen und anderer natürlicher und notwendiger Monopole anwendbar sein, wo 
das Prinzip der freien Konkurrenz nicht wirken kann, und die vom Gesichtspunkt 
des Mehrwertes in einer fortschreitenden Gesellschaft den gleichen Charakter haben, wie 
der Boden (Btudes d’economie sociale, S. 347, Anm,; vgl. auch S. 237ff.).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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