Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

656 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
c) Die von den Anhängern der Nationalisierung angeführten 
Gründe sind, wie wir gesehen haben, ziemlich verschiedenartig. 
Gossen will das Maximum an Produktivität verwirklichen; Walbas 
denkt zunächst daran, dem Staat die notwendigen Mittel zu sichern; 
eine letzte Kategorie von Schriftstellern sieht darin hauptsächlich 
das Mittel, allen den freien Zugang zum Boden, den freien Boden, 
zu gewährleisten. Dieses Bestreben leitet besonders Alfred Rüssel 
Wallace, den großen englischen Naturforscher, in dem von ihm 
seit 1882 geführten Feldzug zugunsten der Nationalisierung des 
Bodens und liegt dem Buch, in dem er seine Beweisführung zusammen 
faßt, zugrunde: Die Nationalisierung des Bodens, ihre 
Notwendigkeit und ihre Ziele 1 ). 
Für Wallace muß nämlich notwendigerweise die Möglichkeit, 
freien Boden in Besitz zu nehmen, der Abhängigkeit des Arbeiters 
gegenüber dem Kapitalisten ein Ziel setzen. Niemand wird zu einem 
Hungerlohn arbeiten wollen, wenn er sicher ist, auf einem freien Stück 
Boden sein tägliches Brot Anden zu können. Auch wird niemand 
unter Arbeitslosigkeit zu leiden haben, da er stets ein Stück Feld 
zur Bewirtschaftung Anden kann. Der freie Zugang zum Boden löst 
daher sowohl das Problem des Pauperismus, wie das der Arbeits 
losigkeit, und das wird die glücklichste Folge der Nationalisierung 
sein 1 2 3 ). 
„Die Hauptsache“, sagt er, „ist, jedem Arbeiter die Freiheit zu 
geben, ein Stück Boden zu besitzen und zu bewirtschaften *).“ Er 
schlägt daher vor, sobald der Boden nationalisiert ist, daß dann jeder 
Bürger das Recht habe, einmal in seinem Leben, sich unter 
den noch freien Bodenparzellen ein Stück von 1 bis 5 Acker auszu 
suchen, unter der Bedingung, es in Besitz zu nehmen und persönlich 
zu bewirtschaften 4 ). 
Der große Vorzug dieser Auffassung liegt in ihrer außerordent 
lichen Einfachheit. Sie beruht nicht, wie die vorher besprochenen, 
1 ) Land Nationalization, its necessity and its aims, 1882. 
2 ) Ygl. Escabba, op. cit. S. 224; siehe auch Laveleye, Le Socialisme con- 
temporain, 8. Ausg., Anhang I. 
3 ) Angeführt von Mütin: Le Socialisme en Angleterre (1897\ S. 179. 
*) „Der Besitz eines Stück Landes gestattet dem Arbeiter, sich der Abhängig 
keit von dem Kapitalisten, die eine Ursache des Pauperismus ist, zu entziehen. Der 
Arbeiter, der Boden besitzt, ist frei; wenn er keine Arbeit hat, bleibt ihm stets 
etwas zu tun übrig.“ Und an anderer Stelle: „Wenn den Arbeitern eine gewisse 
Menge Boden überlassen wird, so wird ihr Lohn mit Sicherheit steigen, denn nie 
mand würde für jemand anderen arbeiten, wenn er dabei nicht mehr verdient, als 
er verdienen kann, wenn er für sich selbst arbeitet.“ Angeführt von Escahra, 
Dissertation, S. 224, Anm. Man trifft übrigens die gleiche Idee bei Henry 
George, obgleich sie nicht an die erste Stelle gerückt ist (Escahra, op. cit., S. 229).
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.