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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel II. Die Theorie der Bodenrente nnd ihre Anwendungen. 
661 
Besonders Wbbb hat versucht, dem fabischen Kollektivismus eine 
neue theoretische Basis zu geben. Da er die marxistische Theorie 
des Arbeitswertes unbedingt verwirft und eher den modernen Theorien 
eines Jevons, Maeshall oder der Österreicher zuneigt, mußte er für 
die Aneignung der Produktionsmittel durch die Kollektivität eine 
andere Begründung, als Maex finden. Als echter Engländer konnte 
er sich dem besonderen Zauber, den auch heute noch Ricabdo auf die 
Volks Wirtschaftler seines Landes ausübt, nicht entziehen und geht 
daher auf die Theorie der Grundrente des großen Schriftstellers zurück, 
die in seinen Augen „der wirkliche Eckstein der kollektivistischen 
Volkswirtschaft ist“ x ). Zunächst rechtfertigt die Theorie der Rente 
— dies bedarf keines Beweises — die kollektivistische Aneignung 
der Einkünfte des Bodens, indem sie nachweist, daß dieses Ein 
kommen auf dem Mehrertrag der besten Felder gegenüber dem 
schlechtesten beruht, auf dem der Arbeiter nichts anderes als nur 
gerade seinen Lohn erzeugt. Soweit also nichts Neues. 
Sie rechtfertigt aber nicht weniger auch die Konfiskation des 
Einkommens aus Kapitalien. Denn zwischen den verschiedenen Kapi 
talien, nämlich zwischen den verschiedenen Maschinen, den Instru 
menten und Gebäuden aller Art, die der Produktion dienen, bestehen 
die gleichen Qualitätsunterschiede, und folglich auch die gleichen 
Unterschiede in der materiellen Produktivität, wie zwischen den 
verschiedenen Feldern. Der „nur mit dem Grenzkapital ausgestattete 
Arbeiter“, d. h. derjenige Arbeiter, der nur mit dem Minimum an 
Werkzeugen ausgestattet ist, ohne das keine Arbeit möglich ist, ver 
dient nur seinen Lohn. Alles, was dieses Minimum übersteigt, können 
die Kapitalisten, als Zahlung für den höheren Ertrag der Kapitalien, 
die sie darleihen, für sich beanspruchen. Der Zins ist daher nichts 
als ein Differentialeinkommen, eine Rente, unter der Bedingung, daß 
er in der allein richtigen Weise definiert wird, nämlich als „eine 
bestimmte Teilmenge am Produkt“, und nicht als so und so viel 
vom Hundert * 2 ). 
*) Herr und Frau Webb verwerfen in ihrer History of Trade-Ünionism 
(S. 116 d. franz. Übers.) „jene aufgeblähte Simili-Wissenschaft, und das Vorurteil, 
das Generationen von Sozialisten dazu führte, A. Smith und den klassischen Volks 
wirtschaftlern die falsche Theorie zu entlehnen, als oh die Arbeit allein den Wert 
schaffe, ohne das den Händen stets entgleitende und bei weitem schwierigere 
Gesetz der ökonomischen Rente zu beherrschen, das der wirkliche Eckstein der 
kollektistischen Volkswirtschaft ist“. 
2 ) „Die Zinsen, mit denen wir uns hier beschäftigen, müssen selbstverständlich 
e 'ne „definierbare Produktmenge“ sein (a definable quantity of product). 
(The National Dividend and its distribution in den Problems of 
Modern industry S. 227). Wir entlehnen diesem Aufsatz die Darlegung 
Her Lehre.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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