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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Kapitel III. Die Solidarisier!. 
671 
so sind doch einige Feststellungen übrig geblieben, deren Richtigkeit 
endgültig erwiesen scheint, und aus denen die Solidaristen die Grund 
lage ihrer Lehre gemacht haben, nämlich: 
a) Die Solidarität, worunter die gegenseitige Abhängig 
keit aller Teile desselben Körpers zu verstehen ist, ist das 
Charakteristikum des Lebens. Sie fehlt allen anorganischen Körpern, 
die einfache Aggregate voneinander abhängiger Teile darstellen. 
Was ist der Tod anders, als die Auflösung der geheimnisvollen Bande, 
die die Teile des früher lebendigen Wesens zusammenhielten, und 
deren Verschwinden es zum Kadaver macht, nämlich zu wieder von 
einander unabhängig gewordenen Elementen, die sich nach allen 
Seiten zerstreuen, um nach dem Rufe der Natur neue Verbindungen 
einzugehen ? 
b) Die Solidarität ist um so vollkommener und um so stärker, 
je höher das Niveau in der biologischen Stufenleiter ist, auf dem 
sich das Wesen befindet. Die niederen, einfach gebauten Wesen 
unterscheiden sich kaum von einfachen Aggregaten: man kann sie 
entzwei schneiden oder wenigstens amputieren, ohne daß dies nach 
teilige Folgen für sie ergebe; ein jeder Teil lebt sein unabhängiges 
Leben, oder das abgeschnittene Glied ersetzt sich wieder. Manche 
dieser Wesen vollziehen sogar die Operation — die Autotomie genannt 
wird — von selbst, nur zu dem Zwecke ihrer Reproduktion oder 
Verjüngung. Bei den höheren Wesen dagegen zieht die Abtrennung 
irgendeines Organes den Tod des ganzen Organismus nach sich oder 
bringt wenigstens das Leben aller anderen Teile in große Gefahr. 
c) Die Solidarität steht mit der Differenzierung der Teile im 
gleichen Verhältnis: dort, wo alle Teile homogen sind, kann sich jeder 
selbst genügen, aber dort, wo sie alle verschieden sind, ergänzt einer 
den anderen und kann daher weder allein handeln, noch allein leben. 
Man hat auch nicht verfehlt, darauf hinzuweisen, daß ebenso 
auch in den primitiven Gesellschaften eine solche Trennung von der 
Gesamtheit für das Einzelwesen einen bedeutend geringeren Nachteil 
vorstellt, als es der Nachteil ist, den z. B. der Boykott, diese neue 
Form der Exkommunikation, einem Mitgliede einer zivilisierten Gesell 
schaft zufügt. 
Neben der großen, aber schon seit langem bekannten Tatsache 
der Arbeitsteilung machte die Volkswirtschaft ihrerseits auf viele 
andere Fälle gegenseitiger Abhängigkeit zwischen den Menschen auf 
merksam; — die Krisen z. B. zeigen, wie ein Krach in New York, 
hat sie dann aufgegeben. AuausTB Comtb, der bei der Soziologie Pate gestanden 
hatte, bat die Soziologen im voraus vor dieser Methode gewarnt, die er als irratinnell 
hezeichnete.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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