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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

680 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
Schuld in eine sittliche Pflicht, als der sittlichen Pflicht in eine 
zwangsweise beizntreibende Schuld besteht 1 ), dann sollte man sich 
eher bemühen, die Einrichtungen der freien Solidarität zu vermehren, 
wie die Gesellschaften auf Gegenseitigkeit, kooperativen Genossen 
schaften und Gewerkschaften. 
Die Theorie des Quasi - Kontrakts bezweckte auch noch, dem 
Schuldner die Gewähr zu geben, daß man ihm nichts über den Be 
trag der Schuld hinaus abverlangen wird * 2 ). Aber das ist doch eine 
recht illusorische Garantie, da, wie wir soeben gesehen haben (S. 678), 
der Betrag dieser Schuld nicht feststeht. Das Gesetz soll ihn fest 
legen: ganz richtig, nur kann man dann ebenso gut mit dem Gesetz 
beginnen! 
In Wirklichkeit jedoch ist die Schuld sehr mäßig, wenn der Ge 
setzgeber sich an die Abschätzung hält, die Leon Bourgeois vornimmt. 
Sie läßt sich in drei Paragraphen zusammenfassen: 
1. Freier Unterricht in allen Schulen und Lehranstalten; 
denn da das intellektuelle Kapital mehr als irgendein anderes ein 
Werk der Kollektivität ist, muß es auch Allgemeingut bleiben: frei 
muß ein jeder daraus schöpfen können. Hand in Hand mit dieser 
Forderung geht die Begrenzung der Arbeitszeit, ohne die das Recht 
auf Unterricht ein leeres Wort bleibt. 
2. Die Garantie eines Existenzminimums für einen 
jeden; denn bei der Annahme eines Kontraktes mit rückwirkender 
Kraft würde es widersinnig sein, anzunehmen, daß Menschen über 
eingekommen wären, in eine Gesellschaft einzutreten, wenn diese 
Gesellschaft ihnen nicht zum wenigsten das Recht auf Leben garantiert 
hätte. Hierin finden der Garantismus Sismondi’s und Foueier’s, wie 
das Recht auf Arbeit Louis Blanc’s und Considerant’s eine neue 
Bedeutung und verjüngtes Leben. 
3. Versicherung gegen die Zufälle des Lebens, denn 
sie sind auf Grund ihres Charakters allen gemeinsam. Man weiß, 
wie schnell das Gefühl der Solidarität jedesmal zum Durchbruch ge 
langt, wenn eine dieser Gefahren sich in großem Maßstab verwirk 
licht hat und den Umfang einer Katastrophe annimmt ; sobald aber 
nur ein einzelner davon betroffen wird, sollte es nicht anders sein. 
Wenn die Theorie der Solidarität Bourgeois’ einen politisch 
juristischen Charakter hat, so stellt sich die von Dürkheim auf den 
durchaus verschiedenen Boden der Soziologie und der Moral. 
’) Wie es z. B. der Philosoph Guyau in seinem prächtigen Buche: „Essai 
d’une morale Sans Obligation ni sanction“ erhofft. 
2 ) „Das einzige, was die Gerechtigkeit verlangt, ist die Bezahlung unserer 
Schulden: darüber hinaus haben wir nicht das Kecht, den Menschen irgendeine 
Verpflichtung aufzuerlegen“ (op. cit. S. 45 und 56).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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