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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

684 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
Auch die fiskalische Reform mit ihrem doppelten Charakter einer 
Progressivsteuer am Gipfel und vollständiger Abgahenfreiheit an der 
Basis, beruft sich auf das Prinzip der Solidarität, denn diese Reform 
rechtfertigt die Progression, indem sie die Privilegierten des Glücks 
als geborene Schuldner gegenüber der Gesellschaft betrachtet; und 
ebenso rechtfertigt sie die Abgabenfreiheit, indem sie ausfährt, daß 
man von den Enterbten nichts verlangen kann, da im Gegenteil sie 
es sind, die das Recht haben, eine Forderung gegen die Gesellschaft 
geltend zu machen. 
Was aber den praktischen Solidarismus vom Staatssozialismus trotz 
ihrer nahen Verwandtschaft unterscheidet, ist, wie wir schon erwähnt 
haben, daß er sich ebensogut und besser durch die Vergesellschaftung 
verwirklichen läßt, die er mit neuer Lebenskraft erfüllt hat. Syndi 
kalisten, Mutualisten, Genossenschaftler, sie alle berufen sich auf 
die Solidarität, aber auf die freie Solidarität, und nicht mehr auf 
die erzwungene Solidarität des Staatssozialismus ] ). Nicht, daß sie 
nicht in vielen Fällen die Notwendigkeit, ja sogar die Überlegenheit 
der letzteren gegenüber der Herrschaft der freien Konkurrenz an 
erkennen, aber sie halten sie trotzdem für moralisch geringerwertig 
gegenüber der ersteren. Hier müssen jedoch recht heterogene Elemente 
unterschieden werden. 
Zunächst die Syndikalisten, die nichts außerhalb der berufs 
mäßigen Genossenschaft anerkennen wollen, und aus ihr, wie wir ge 
sehen haben, die Basis nicht nur einer neuen wirtschaftlichen Organi 
sation, sondern sogar einer neuen Moral machen wollen (siehe 8. 548). 
Hier lodert die Flamme der Solidarität am heftigsten, weil das 
Syndikat sich zum Feind der bürgerlichen Klasse erklärt, und weil 
zu jeder Zeit der Kampf das Gefühl der Solidarität am festesten ge 
schmiedet hat. Der Kampf allein gibt ihm die wirklich disziplinierte 
Form. Die Anstrengungen, die die Syndikate machen, um diese 
Solidarität nicht nur ihren Mitgliedern, sondern auch den Arbeitern, 
Solidarität“ erfunden. Von jetzt an soll die Regierung keine ausländischen Anleihen 
in Frankreich gestatten dürfen, wenn die betreffenden Länder sich nicht verpflichten, 
einen Teil ihrer Aufträge der französischen Industrie vorzubehalten. Dies läuft auf 
eine Verbindung des französischen Rentiers und Industriellen auf Grund einer 
erzwungenen Solidarität hinaus, indem der erste sein Geld nur ausleihen darf, wenn 
es zum Teil in der Form einer Bezahlung seiner Produkte wieder an den zweiten 
zurückfließt. Und dann kommt ihrerseits die Arbeiterklasse, die mit Recht ihren 
Teil am Schutzzoll in Form eines garantierten Minimallohnes verlangt! 
l ) Die Lehre vom Quasi-Kontrakt kann ebensogut zu dem einen wie zum 
anderen führen. Auch scheint Lfion Bourgeois selbst jetzt mehr zur Vergesell 
schaftung zu neigen. „Die radikale Partei hat eine soziale Doktrin. Diese Doktrin 
läßt sich in einem Wort zusammenfassen: die Assoziation“ (Vorwort zu dem 
Buch Buisson’s: La Politique radicale).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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