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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

700 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
die Reaktion von 1850 fegte sie hinweg. Einige unter ihnen, die 
sich regelmäßig in einem Restaurant in Berlin trafen, hatten den 
Namen „die Freien“ angenommen. Auch Marx und Engels nahmen 
einige Zeit lang an diesen Versammlungen teil, ließen sie aber bald 
wieder im Stich, und richteten später gegen diese Gruppe ihr Pamphlet 
„die Heilige Familie“, ein ironischer Name, mit dem sie Beuno Bauer 
und seine Freunde bezeichneten. Spätere liberale deutsche Yolkswirt- 
schaftler, unter anderen Julius Faucheb, besuchten ebenfalls diese 
Abende. Einer der regelmäßigsten Teilnehmer war Stienee, der, ohne 
viel zureden, den lebhaften Debatten seiner Freunde zuhörte; damals 
bereitete er das Buch vor, mit dem er sich anschickte, sie alle in 
Erstaunen zu versetzen, und in dem er darlegte, daß die Kritik des 
kritischsten unter ihnen noch nicht kritisch genug war. 
Denn diese extremen Radikalen standen noch unter der Herr 
schaft einer ganzen Reihe von Ideen, die für Stienee nichts als Phan 
tome sind. Menschheit, Gesellschaft, Wahrheit, das Gute, all das 
sind veraltete Abstraktionen, Fetische, die unsere eigenen Hände 
geschnitzt haben, vor denen wir uns ehrfurchtsvoll verbeugen, und 
deren Autorität wir demütig anerkennen, wie die Gläubigen die ihres 
Gottes. Diese Abstraktionen haben aber ebensowenig Wirklichkeit, 
wie die Götter des Olymps oder die Gespenster, die das kindliche 
Gemüt schrecken. Die einzige Wirklichkeit ist das individuelle Ich. 
Eine andere kennen wir nicht. Jedes Individuum stellt eine un 
abhängige und selbständige Kraft vor. Sein einziges Gesetz ist das 
seines persönlichen Interesses. Die Grenzen seiner Entwicklung 
fallen mit denen seiner Interessen und seiner Kraft, zusammen. Ein 
jeder Mensch muß sich sagen: „Ich will alles sein und alles haben, 
was ich sein und haben kann 1 ).“ Bastiat schrieb: „Alle be 
rechtigten Interessen sind harmonisch.“ Stienee erklärt: „Alle 
Interessen sind berechtigt ... vorausgesetzt, sie haben die Macht.“ 
„Der Tiger, der Mich anfällt, hat Recht und Ich, der ihn nieder 
stößt, habe auch Recht 2 ).“ „Wer die Gewalt hat, der hat — Recht; 
habt Ihr jene nicht, so habt Ihr auch dieses nicht 8 ).“ 
Da das Ich die einzige Wirklichkeit ist, verschwinden alle an 
geblichen Kollektivitäten, die mein Ich begrenzen und es in ihren 
Dienst pressen -wollen, wie Staat, Familie, Gesellschaft und Nation. 
Sie besitzen keinen „Leib“, keine Wirklichkeit 4 ). Sie haben über 
0 Der Einzige und sein Eigentum (Verlag Otto Wiegand Leipzig, 
1901, 3. Aufl.) 8. 143. 
2 ) Ebenda, S. 195. 
s ) Ebenda, S. 19ö. 
4 ) „Du zwar bist leibhaftig, auch Du und Du, — aber Ihr zusammen seid nur 
Leiber, kein Leib. Mithin hätte die einige Gesellschaft zwar Leiber zu ihrem
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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