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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

:714 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
-hunderts, diesen den Anarchisten und den Liberalen gemeinsamen 
Glauben an den „vernunftbegabten Menschen“. Bakunix unterscheidet 
; sich von den Physiokraten nur durch seinen Haß gegen den Despoten, 
den jene herbeisehnten. 
Eine Gesellschaft freier, durchaus autonomer Menschen, von denen 
jeder nur sich selbst gehorcht, und die sich alle in gleicher Weise 
der Vernunft und der Wissenschaft unterwerfen das ist also das 
Ideal, das die Anarchisten uns vorschlagen, ein Ideal, dessen Vor 
aussetzung der Umsturz aller bestehenden Autoritäten ist. „Weder 
Gott, noch Herr,“ schließt Jean Guave , „nur seinem eigenen Willen 
gehorcht ein Jeder 1 ).“ 
§ 3. Die gegenseitige Hilfe und die anarchistische 
Auffassung von der Gesellschaft. 
Auf den ersten Blick scheint eine derartige Auffassung, die die 
Individualität eines jeden auf den Schild erhebt, und die vollständige 
Selbstherrlichkeit jedes Individuums proklamiert, die Gesellschaft in 
ebenso viele unabhängige Persönlichkeiten zu atomisieren. Alle sozialen 
Bande lösen sich. Es bleiben weiter nichts als nebeneinander stehende 
Individuen übrig. Die Gesellschaft, das „Kollektivwesen“ verschwindet“. 
Eine derartige Auslegung des anarchistischen Ideals würde aber 
durchaus falsch sein. Es gibt im Gegenteil keine Lehre, in der die 
Worte Solidarität und Brüderlichkeit häufiger wiederkehren. Das 
individuelle und das soziale Glück sind hier untrennbar. Die Gesell 
schaft Hobbes’ und Stirner’s, in der ein jeder Mensch der Feind, 
der Tyrann aller anderen ist, erregt ihren Abscheu. Sie ist nur ein 
Abbild der heutigen Gesellschaft. Der Mensch ist in ihren Augen 
vor allen Dingen ein im höchsten Maße soziales Wesen. Das Indi 
viduum und die Gesellschaft sind zwei sich ergänzende Begriffe, die 
man sich nicht ohne einander vorstellen kann. 
Niemand hat diesen sozialen Charakter des Menschen besser 
ausgedrückt, und vielleicht sogar stärker empfunden, als Bakunin. 
Wir müssen ihn nochmals anführen. „Beginnen wir damit,“ sagt er, 
„ein für allemal das einzelne oder absolute Individuum der Idealisten 
aus dem Wege zu räumen. Dieses Individuum ist ebenso eine Fiktion, 
wie der Begriff von Gott * 2 ). . . . Die Gesellschaft geht dem Indir 
viduum voraus und überlebt es, genau wie die Natur; wie die Natur 
ist sie ewig, oder vielmehr, von der Erde geboren, wird sie so lang 
dauern, wie unsere Erde selbst 3 ). . . . Der Mensch wird nur zum 
*) La Societe future, S. 303. 
2 ) Bakunin, (Euvres, Bd. I, S. 298. 
3 ) Bakunin, (Euvres, Bd. I, S. 286.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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