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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

728 
Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit. 
Freiheit würdig wird. Sie proklamieren die Herrschaft der Vernunft, 
die allein erst die Menschen in der ganzen Bedeutung des Wortes 
frei machen wird. Nachdem Soeel erklärt hat, daß die „neue Schule 
sich schnell von dem offiziellen Sozialismus geschieden hat, indem 
sie die Notwendigkeit anerkennt, die Sitten zu verbessern“, fügt er 
an: „Ich erhebe durchaus keinen Widerspruch, wenn man mich von 
diesem Gesichtspunkt aus ,anarchisierend‘ nennt“ *). 
Schließlich ist auch ihr soziales und politisches Ideal das gleiche: 
die Abschaffung des Eigentums und des Staates. Der Syndikalismus 
haßt den Staat genau so wie der Anarchismus. „Er sieht im Staat“, 
sagt uns einer seiner Anhänger, „den Schmarotzer par excellence, 
den Unproduktiven, der sich auf dem Produktiven häuslich ein 
gerichtet hat und von seinem Lebensmark zehrt“ l 2 3 * ); und für Sokel 
ist „der Sozialismus zu einem vorbereitenden Unterricht der von der 
Großindustrie beschäftigten großen Massen geworden, die den Staat 
und das Eigentum abschafien wollen“ 8 ). Die freien Produzenten, die 
in einer Werkstatt ohne Herren arbeiten“ '*), dies ist, immer nach 
Soeel, das Ideal des Syndikalismus. Daher findet sich auch bei 
beiden die gleiche Feindschaft gegen die herrschende Demokratie, 
die sich auf die Macht des Staates stützt. 
Trotz so vieler Berührungspunkte bewahren die beiden Auf 
fassungen doch ihre Verschiedenheiten. Der Anarchismus hat Ver 
trauen in die selbsttätige Macht der allgemeinen Freiheit, die 
Gesellschaft zu erneuern. Der Syndikalismus dagegen stützt sich 
auf ein besonderes und klar bezeichnetes Instrument: die Arbeiter- 
Gewerkschaft, die als Hauptwerkzeug im Kampf der Klassen be 
trachtet wird. Auf dieser Grundlage errichtet er das Ideal einer 
Gesellschaft von Produzenten, die sich auf die Arbeit gründet, und 
aus der der Intellektualismus verbannt ist, — während der Anarchis 
mus sich in dem Zukunftsbild einer Gesellschaft gefällt, deren Natur 
die Syndikalisten für ebenso chimärisch wie gefährlich halten. 
Es war indessen nicht überflüssig, die zwischen den beiden 
Ideenströmungen bestehende, sehr bezeichnende Ähnlichkeit hervor 
zuheben, denn diese Ideen haben in den letzten fünfzehn Jahren den 
tiefsten Einfluß auf die Arbeiterklasse ausgeübt, und beide bezeichnen 
ein charakteristisches Wiedererwachen des Individualismus. 
l ) Äeflexions sur la yiolence, S. 218. 
*) Bbeth, Les nouyeaux aspects du sooialisnie, S. 3. 
3 J Refleot'ions sur la yiolence, Einleitung, S. 37. 
J ) Ebenda, S. 237.
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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