Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

Schlußwort. 
733 
ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte die Wissenschaft einen 
Bund mit einer besonderen Lehre, dem Liberalismus, geschlossen. 
Dieser Bund wurde ihr verderblich. Mit dem Tage, an dem der Ver 
dacht aufsteigen konnte, als ob die wissenschaftlichen Theorien nichts 
anderes seien als Plaidoyers von Klassenadvokaten zugunsten einer 
besonderen Politik, büßten sie einen großen Teil ihres Ansehens ein. 
Doch diese Erfahrung ist nicht verloren gegangen und nichts wäre 
für die Entwicklung unserer Wissenschaft gefährlicher, als sie von 
neuem unter die Botmäßigkeit irgendeiner Schule zu stellen. Wohl 
kann die Wissenschaft der Wirtschaftspolitik eine kostbare Stütze 
liefern, indem sie ihr gestattet, die wahrscheinlichen Ergebnisse dieser 
oder jener Maßnahme vorauszusehen, und man muß hoffen, daß ihre 
Voraussagen, die heute noch allzuoft recht unsicher sind, in Zukunft 
immer genauer werden. Aber es ist nicht ihre Aufgabe, der Wirt 
schaftspolitik Ideal oder Ziel zu weisen. 
Geben wir uns daher nicht der Hoffnung hin, eines Tages die 
großen Meinungsströmungen verschwinden zu sehen, die sich heute 
Liberalismus, Sozialismus, Solidarismus, Syndikalismus und sogar An 
archismus nennen. Vielleicht werden sie in der Zukunft andere 
Namen tragen. Unter der einen oder der anderen Form jedoch werden 
sie neben einander bestehen bleiben, weil sie tiefwurzelnden mensch 
lichen Seelentrieben oder dauernden Gruppeninteressen entsprechen, 
die abwechselnd die Oberhand gewinnen. 
Soll man das bedauern? Nach unserer Ansicht nicht. Die Einheit 
des Glaubens erscheint uns ein trügerisches Ideal, und vom rein 
praktischen Gesichtspunkte aus stehen wir auf der Seite derer, die 
gerade im Interesse der Ziele, die ihnen am Herzen liegen, nicht 
wünschen können, eines Tages diese Ziele streitlos und allein das 
Feld behaupten zu sehen. 
Zusammenfassend dürfen wir wohl sagen; Wachsende Einheit 
und Mitarbeit auf dem Boden der Wissenschaft dank der Vervoll 
kommnung der Methoden. 
Auf der anderen Seite: Mannigfaltigkeit und sogar Kampf auf 
dem Boden des praktischen Lebens zwischen den verschiedenen wirt 
schaftlichen Idealen, die weiter untereinander um die Vorherrschaft 
streiten. 
Dies wird zweifellos das Bild der künftigen Ökonomik sein. 
So ist denn der Eindruck, der sich aus einer Geschichte der 
Doktrinen löst, vielleicht etwas trübe, oder doch zum wenigsten dazu 
angetan, uns mit dem Gefühl einer gewissen Demut zu erfüllen. So 
viele Lehren, die man für endgültig nachgewiesen hielt, verblassen, 
und so viele andere, die man tot glaubte, leben wieder auf. Die 
aber, die verblassend dahinsterben, sterben und verschwinden nie
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.