Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

154 
Fünfter Abschnl 
sich leicht eingebildet, es sei eine der menschlichen Arbeit & 
geborene Qualität, ein Mehrprodukt zu liefern.® Man nehme ab® 
zum Beispiel den Einwohner der östlichen Inseln des asiatisch? 
Archipelagus, wo der Sago wild im Walde wächst. „Wenn Ö 
Einwohner, indem sie ein Loch in den Baum bohren, %“ 
davon überzeugt haben, daß das Mark reif ist, so wird 7 
Stamm umgeschlagen und in mehrere Stücke geteilt, das M# 
wird herausgekratzt, mit Wasser gemischt und geseiht, es ist dar 
vollkommen brauchbares Sagomehl. Ein Baum gibt gemeinigl“ 
300 Pfund und kann 500 bis 600 Pfund geben. Man geht dor 
also in den Wald und schneidet sich sein Brot, wie man bei w 
sein Brennholz schlägt.“ Gesetzt, ein solcher ostasiatischer BI 
schneider brauche 12 Arbeitsstunden in der Woche zur Befriedigw* 
aller seiner Bedürfnisse. Was ihm die Gunst der Natur unmittell? 
gibt, ist viel Mußezeit. Damit er diese produktiv für sich selbst “ 
wende, ist eine ganze Reihe geschichtlicher Umstände, damit er * 
in Mehrarbeit für fremde Personen verausgabe, ist äußerer zwei 
erheischt. Würde kapitalistische Produktion eingeführt, so müßt 
der Brave vielleicht 6 Tage in der Woche arbeiten, um sich sol 
das Produkt eines Arbeitstages anzueignen. Die Gunst der N# i 
erklärt nicht, warum er jetzt 6 Tage in der Woche arbeitet od 
warum er 5 Tage Mehrarbeit, also ein enormes Mehrprodukt, 1ief 
Sie erklärt nur, warum seine notwendige Arbeitszeit auf einen % 
in. der Woche beschränkt ist. In keinem Fall aber entspränge BE 
Mehrprodukt aus einer der menschlichen Arbeit eingeborel” 
okkulten Qualität [geheimen Eigenschaft]. ; 
Wie die geschichtlich entwickelten, gesellschaftlichen, so z 
scheinen die naturbedingten Produktivkräfte der Arbeit als Produk 
kräfte des Kapitals, dem sie einverleibt wird. — s 
Ricardo kümmert sich nie um den Ursprung des Mehrwert” 
Er behandelt ihn als ein Ding, das der kapitalistischen Produktio), 
weise eigen ist, der in seinen Augen natürlichen Form der gef 
schaftlichen Produktion. Wo er von der Produktivität der Arbe 
spricht, da sucht er in ihr nicht die Ursache des Daseins Y 
Mehrwert, sondern nur die Ursache, die seine Größe bestimf? 
Dagegen hat seine Schule die Produktivkraft der Arbeit laut Pe 
klamiert als die Entstehungsursache des Profits (lies: Mehrwert®, 
Jedenfalls ein Fortschritt gegenüber den Merkantilisten, die ib u 
seits den Ueberschuß des Preises der Produkte über ihre Prod 
lionskosten aus dem Austausch herleiten, aus ihrem Verkauf ke 
ihren Wert. Trotzdem hatte auch Ricardos Schule das Problem De 
umgangen, nicht gelöst. In der Tat hatten diese bürgerlichen 06 ge 
nomen den richtigen Instinkt, es sei sehr gefährlich, die brenne? . 
* „Jede Arbeit muß (scheint auch zu den Rechten und PflichteP % 
Bürgers zu gehören) einen Ueberschuß geben.“ (Proudhon.) ng 
9 F. Shouw: „Die Erde, die Pflanze und der Mensch. 2, Auflage. Lei? 
1854‘, Seite 148.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Denkschrift Über Die Maschinenindustrie Der Welt, Bestimmt Für Das Komitee B Des Vorbereitenden Ausschusses Der Internationalen Wirtschaftskonferenz Des Völkerbundes. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.