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Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich

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Bibliographic data

fullscreen: Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich

Monograph

Identifikator:
1011190613
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-21005
Document type:
Monograph
Author:
Loewenfeld-Russ, Hans http://d-nb.info/gnd/118813692
Title:
Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich
Place of publication:
Wien
Publisher:
Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (42 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich
  • Title page

Full text

Was bic Preise der inländischen Lebensmittel anlangt, 
so war die staatliche PreisbeeinfluMng ein wesentlicher Faktor des 
Systems der gebundenen Wirtschaft, insbesondere ans dem Ernährungs 
gebiete, zugleich ihr schwächster, ihre partie lionteuse. Theoretisch war 
der der gebundenen Wirtschaft innewohnende Gedanke Übernahme 
der gesamten Produktion z» entsprechendem Preise und Verteilung —• 
sicherlich richtig, angesichts des infolge der Blockade entstandenen Mist 
verhältnisses von Anbot und Nachfrage auch sicherlich notwendig. Tie 
öffentliche Meinung, die im Herbste 1914 durch die zunehmende 
Teuerung der Brotfrüchte rasch beunruhigt war, verlangte damals sehr 
energisch die sofortige Festsetzung der jetzt so verpönten Höchstpreise. 
Aber die Aufgabe, angemessene Preise zu erstellen, war zu groß »nd kann 
auf wirtschaftlichem Gebiete auch bei gewissenhaftester Erforschung der 
Produktionskosten und aller sonstigen Elemente der Preisbildung 
sicherlich nur unbefriedigend, wenn überhaupt, gelöst werden. Die 
mangelnde Relation der Preise, die mangelnde Beachtung der 
prodnktivnspolitischen Zusammenhänge, die starke Rücksichtnahme ans 
soziale Interessen, gegen die unter dem Zwange der Verhältnisse oft 
die wirtschaftlichen Interessen zurücktraten, trugen zur Verärgerung 
des Landwirtes bei, ohne den Verbraucher zufriedenstellen zu können. 
Daß diese zweifelhaft oft verfehlten Maßnahmen vielfach schädigend 
auf die Produktion wirkten, ist (beispielsweise bei der Milchprvdnktionl 
außer Zweifel und auch das Nachhinken der Höchstpreise hinter der 
Entwicklung der Verhältnisse hat den Produktionsrückgang nicht zu 
verhindern vermocht. 
Alle Maßnahmen, die eine znm Teile künstliche Niederhaltung 
der Preise bewirkten, konnten die zunehmende Teuerung und die preis- 
steigenden Wirkungen der Inflation auf die inländischen Lebensmittel- 
preise nicht verhindern. Man kann die Preispolitik für Lebensmittel 
nicht ans einen Jsolierschemel stellen, luic überhaupt die Ernährungs 
wirtschaft nicht isoliert betrachtet werden kann. Ein großer Teil der 
heute bestehenden Höchst- und Richtpreise für inländische Produkte ist 
unhaltbar »nd aufgehoben worden. Bestimmte Übernahmspreise (Höchst 
preise) werden noch aufrechterhalten bei gewissen landwirtschaftlichen 
Produkten, für die eine Kontingentpflicht, eine Ablieferungspflicht besteht, 
zum Beispiel für Getreide. 
Hier setzt nun wieder der Streit der Meinungen ein. Die 
Freiheit der Preise und Aufhebung aller Preisschranken auch für 
ablieferungspflichtige, staatlich bewirtschaftete Artikel wird als einziges
	        

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Ernährungswirtschaftliche Gegenwartsprobleme in Österreich. Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung, 1919.
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