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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

133 
Den in der Inflationszeit ins Leben gerufenen Spezialbanken war nur ein 
kurzes Dasein beschieden. In der Hauptsache handelte es sich um Zusammen 
schlüsse zur Erzielung gemeinschaftlicher Haftung für Kredite bestimmter Gruppen. 
Großindustrielle und industrielle Konzerne haben mitunter ihre eigene 
Hausbank, so die I. G. Farbenindustrie AG. die Deutsche Länder 
bank AG. Weitere Hausbanken sind die August Thyssen Bank AG., die 
Kali Bank AG., die Giesche Bank AG. usw. 
Wie die deutsche Industrie in ihrer fortschreitenden Vertrustung Riesen 
organismen schuf, so haben auch die Banken, um leistungskräftig und 
widerstandsfähig zu sein, ihr Kapital vereint (fusioniert), oder sie haben 
„Interessengemeinschaften" geschlossen, d. h. eine wechselseitige Förderung 
vereinbart, ohne auf ihre wirtschaftliche und rechtliche Selbständigkeit zu verzichten. 
Als Grund der Verschmelzung wird oft die Ersparung von Arbeit und Kapital 
angegeben. Durch Vereinfachung der Arbeitsmethode und zweckmäßigerer Nutzbar 
machung der vorhandenen Arbeitskräfte kann erheblich an Unkosten gespart wer 
den, insbesondere auch durch Zusammenlegung von Filialen der fusionierten 
Banken. An vielen Plätzen bestand keine wirtschaftliche Notwendigkeit, eine 
weitere Großbankfiliale zu errichten. Nur des Prestiges wegen geschah es, und 
daher arbeiteten solche Filialen oft mit Verlust. 
Die Interessengemeinschaft stellt einen stärkeren oder schwächeren Grad 
der Jnteressenverknüpfung dar. Bei der Fusion geht eine Gesell 
schaft in die andere auf und damit unter, während bei der Interessen 
gemeinschaft beide Unternehmungen als selbständige Rechtssubjekte fort 
bestehen. Auch partielle Verschmelzungen kommen vor: Nur bestimmte 
Abteilungen zweier Banken werden verschmolzen. 
Bei der Fusion erhält dasmeue Gebilde in der Regel einen Namen, der auf 
die miteinander verbundenen Institute hinweist, z. B.: Deutsche Bank und Dis- 
conto-Gesellschaft. Die Commerz- und Discontobank nannte sich nach Vereini 
gung mit der Mitteldeutschen Privatbank: Commerz- und Privat-Bank. 
Die Interessengemeinschaft wird auf eine Reihe von Jahren abgeschlossen, 
kann aber innerhalb dieser Frist nach einer vereinbarten Zeit gekündigt werden. 
Fassen wir zusammen: Die Entwicklung der Kapital, und Machtkon- 
zentration im deutschen Bankwesen vollzog sich: 
A. Auf direktem Wege: 
1. durch Kapitalserhöhungen, die vor allem erforderlich waren, um 
3) S. H. Comprix, Die Arbeitnehmerbanken. Halberstadt 1929. W. 
Schlick, Die Beamtenbanken, Karlsruhe 1936. W. Schätz, Die Banken der 
Beamten, Arbeiter und Angestellten in Deutschland. Stuttgart 1932.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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