Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geld-, Bank- und Börsenwesen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

3 
deckten, oder wenn ein unteilbares Gut gegen verschiedenartige Güter aus 
getauscht werden sollte. Daher tauschte man schließlich die Gegenstände nicht 
mehr unmittelbar, sondern schätzte ihren Wert nach einem drit 
ten Gute, das sich allgemeiner Beliebtheit erfreute und von jedem, auch 
wenn ein unmittelbares Bedürfnis danach nicht vorhanden war, gern an 
genommen wurde. 
Die gewohnheitsmäßige Verwendung irgendeiner Ware als 
allgemeinesTausch mittel macht sie zum „Geld". Unser deutsches 
Wort „Geld" ist das Verbalsubstantiv von „gelten", bedeutet nichts anderes 
als „Entgelt für Empfangenes". Das Geld dient als Wertmesser, es 
ist der „gemeinsame Nenner" für alle Waren, die Recheneinheit, in 
der alle Waren ausgedrückt werden. Der unmittelbare Güteraustausch 
wird durch die Anwendung eines allgemeinen Tauschmittels in einen 
mittelbaren Tausch oder Kauf (Ware—Geld—Ware) verwandelt. 
2. Waren- und Metallgeld 
Die Form, in der das Geld zuerst auftrat, war das W a r e n g e l d. Bei 
Völkern, deren Hauptreichtum in großen Viehherden bestand, dient das 
Vieh diesem Zweck. So bei den Römern, wie aus der Etymologie des 
lateinischen pecunia (Geld), abgeleitet von pecus (Vieh), hervorgeht. Seine 
Eigenschaft als Wertmesser bringt deutlich folgende Stelle der „Ilias" zum 
Ausdruck: „Erst dem Sieger ein groß dreifüßig Geschirr auf dem Feuer, 
welches zwölf Rinder bei sich die Danaer schätzten, doch dem Besiegten ein 
blühend Weib, vier Rinder an Werte." An einer anderen Stelle bei 
Homer wird gesagt, der Harnisch des Diomedes habe den Wert von neun, 
der des Glaukos von hundert Ochsen gehabt. Bei der Ackerbau treibenden 
Bevölkerung waren meistens Früchte und Getreide, bei Völkern, 
die häufig mit ihren Nachbarn Krieg führten, Waffen und Kriegs 
gefangene (Sklaven) Wertmesser und Zahlungsmittel. 
Auch in der Gegenwart besteht bei primitiven Völkern noch das Waren 
geld. Die Kaurimuschel, d. i. das Gehäuse einer kleinen Porzellan 
schnecke, die in den ältesten Zeiten in Afrika Wertmesser war, vertritt 
heute noch im Nigergebiete die Scheidemünze. T e e z i e g e l sind noch heute 
Geld bei den Bewohnern von Hochasien, Salz tafeln und Datteln 
bei mehreren anderen in der Kultur zurückgebliebenen Völkern.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.