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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

362 
über den 31. Dezember 1919 hinaus fortzuführen. Sie hat vereinbarungs 
gemäß ihre interne Berechnung derart vorgenommen, daß die bis 31. Dezember 
1919 abgeschlossenen Geschäfte von den späteren völlig getrennt wurden. 
Die bisherige Einheitsbanknote wurde durch verschiedene Arten neuer 
Geldzeichen ersetzt, wobei mehrfach eine provisorische Abstempelung an die 
Stelle der Neuausgabe getreten war. Neue Geschäfte in Österreich durften nur 
unter Verwendung deutsch-österreichisch gestempelter Noten ausgeführt werden. 
Entsprechende Bestimmungen wurden für Ungarn getroffen. 
Der Ausweis vom 30. November 1920 ist der letzte, der ein Bild der „gemein 
samen Gebarung" gibt. In den folgenden Ausweisen werden die Ziffern der 
österreichischen und der ungarischen Geschäftsführung getrennt angegeben. Am 
31. Dezember 1922 stellte die Österreichisch-ungarische Bank auch für Österreich 
ihre Tätigkeit ein. 
A. Die Österreichische Nationalbank') 
Am 1. Januar 1923 hat die Ö st e rr e i ch i s ch e N a t i o n a l b a n k die 
Geschäfte der „Österreichischen Geschäftsführung der Österreichisch-unga 
rischen Bank" übernommen. Sämtliche Aktiva und Passiva gingen zugleich 
mit dem Notenumlauf und den Giroverbindlichkeiten auf sie über. Das 
Aktienkapital beträgt heute 54,96 Millionen Schilling. 
Die Mindestdeckung des Notenumlaufs durch Gold ist mit 
Beginn des Jahres 1937 von 20 auf 22 °/ 0 erhöht worden; das tatsächliche 
Deckungsverhältnis bewegte sich 1936 zwischen 26 und 27,2 °/ 0 - Bei Unter- 
schreitung des vorgeschriebenen Mindestdeckungsverhältnisses ist für den 
ungedeckten Betrag Notensteuer in Höhe des jeweiligen Diskontsatzes zu 
entrichten. Mit der Aufhebung der Völkerbundskontrolle über Österreich 
ist auch der ausländische Berater des Instituts aus seinem Amte geschieden. 
Regierung und Notenbank erklären sich wiederholt für Aufrechterhaltung 
der Stabilität des Schillings. Der Goldpreis, der seit Februar 1934 auf 
der Grundlage des Pariser Goldkurses berechnet wurde, wird seit Oktober 
*) S. auch mein „Bankgeschäft" a. a. O., II. Band S. 93 ff. und das dort an 
gegebene Schrifttum. Aus neuerer Zeit: Gustav Wärmer, Das öster 
reichische Kreditwesen. Wien 1936. Laufend unterrichten die Verwaltungs 
berichte der Banken, ferner die „Mitteilungen des Verbandes österreichischer 
Banken und Bankiers" und (feit 1936) ihre Nachfolgerin „Österreichische Zeit 
schrift für Bankwesen". 
2) 1 Schilling = 0,2117 g feinen Goldes — 0,694 Goldkronen --- 10 000 
Papierkronen (— ca. 0,59 RM). Kurs im Juli 1937 49 Rpf.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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