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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

25 
Der Spißenausgleich kann, wie in Deutschland, durch das künstliche 
Mittel des Stillhalteabkommens zeitlich ausgeschaltet sein. 
b) Bildung des äuße.ren Geldwertes 
Hinsichtlich der Bildung des äußeren Geldwertes gibt es zwei Theorien, 
die Zahlungsbilanztheorie und die Kauskrasttheorie. 
Die Zahlungsbilanztheorie geht aus von Vorgängen auf 
der Warenseite: Der Außenwert des Geldes sWechselkurs) wird bestimmt 
durch die Zahlungsbilanz. Bei passiver Zahlungsbilanz muß der Saldo durch 
Gold beglichen werden. Steht aber, wie in jedem Lande mit Papier 
währung, Gold nicht zur Verfügung, so wird infolge der Nachfrage nach 
Devisen, mit denen die Schuld beglichen werden muß, der Wechselkurs 
steigen sder Außenwert des Geldes sinken), d. h. die Devise muß höher 
bezahlt werden, als es dem metallischen Wertverhältnis der beiden Wäh 
rungen entspricht. 
Nach dieser Theorie ist die Inflation nicht durch die Geldvermehrung 
verursacht worden; die vermehrte Notenausgabe sei vielmehr erst die 
Folge der durch die Passivität der Zahlungsbilanz hervorgerufenen 
Preissteigerung gewesen. Adolf Weber ist unbedingt zuzustimmen, 
wenn er sagt, daß für die Erklärung der täglich relativ geringen Wechsel- 
kursbewegungen, die wir auch bei Ländern mit stabilisierter Währung 
beobachten, die Zahlungsbilanztheorie sich heranziehen lasse. Die großen 
dauernden Schwankungen können auf diese Weise aber nicht erklärt werden. 
Sie sind die naturgemäße Folge davon, daß aufdieDauer das heimische 
Geld im Ausland unmöglich mehr oder weniger Kaufkraft haben kann, als 
im Inland. — Terhalle wendet gegen die Behauptung, der Wechselkurs 
werde durch die Zahlungsbilanz beeinflußt, mit Recht ein, es müsse zunächst 
einmal untersucht werden, wieweit der Wechselkurs seinerseits die Zah 
lungsbilanz beeinflußt. 
Die Theorie von der Kaufkrastparität wurde in 
Anknüpfung an Ricardo von G u st a v Cassel begründet. Der 
Außenwert des Geldes, sagt Cassel, wird nicht, wie bei andern Waren, 
bestimmt durch Angebot und Nachfrage — beim Geld bestehe die Ver 
wendung nicht im Verbrauch, wie bei andern Waren, sondern im Kauf 
von Waren und in Zahlungen. Der Außenwert des Geldes wird vielmehr 
bestimmt durch die Kaufkraft des B i n n e n w e r t e s. Entscheidend
	        

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Clay Products. First National Bank, 1922.
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