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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

42 
gelegten Wertverhältnis von 1:15V 2 . Münzen aus Gold und Silber waren 
frei ausprägbar und gesetzliches Zahlungsmittel. Als aber der große Sturz 
des Silberpreises eintrat, begrenzten 1873 die Staaten des lateinischen 
Münzbundes die Privatausprägung von Silber und stellten 1878 die Aus 
prägung von Silberkurantgeld gänzlich ein. Die Epoche der Goldwährun 
gen, vielfach in Form der „hinkenden Goldwährung" ss. unten), begann. — 
Seit dem Abgehen großer Ländergruppen vom Goldstandard (England, 
Schweden, Norwegen, USA. usw.) tauchten im Laufe der letzten Jahre 
längst überwunden geglaubte bimetallistische Gedankengänge 
wieder auf. Das Gutachten des vorbereitenden Ausschusses zur Weltwirt 
schaftskonferenz hatte indessen die Frage einer zusätzlichen Verwendung 
des Silbers zu Währungszwecken in den Hintergrund gedrängt, bis in 
jüngster Zeit die Versuche der Silberinteressenten, den Silberpreis zu 
heben, auf diese Möglichkeit zurückgriffen, um durch eine Erweiterung der 
monetären Silberverwendung die Silbernachfrage zu vergrößern. Ein 
Gesetz vom Juni 1934 verpflichtete das Schatzamt der Vereinigten Staaten 
von Amerika, so viel Silber anzukaufen, bis die Silberbestände ein Viertel 
des monetären Goldbestandes erreichen. Der Bimetallismus ist dadurch 
aber nicht geschaffen, da das für eine Doppelwährung Entscheidende fehlt: 
das feste Wertverhältnis zwischen Gold und Silber und die 
für die Doppelwährung typische Vertretbarkeit beider Metalle. „Ein 
Wertverhältnis von Silber zu Gold etwa im alten Verhältnis von 1:15%, 
wie es sich einige Phantasten in den Vereinigten Staaten erträumen, würde 
das Silberangebot so steigern, daß jede Stabilisierung des Preises nach 
kurzer Zeit über den Haufen geworfen werden müßte" (Adolf Weber). 
Von dieser Silberpolitik versprach sich die Regierung der Vereinigten 
Staaten von Amerika eine preissteigernde Wirkung im eigenen Lande, weiter 
eine Stärkung der Kaufkraft der Silberländer und eine allgemeine Wieder 
erhebung des Silbers zum Währungsmetall. Erfüllt hat sich keine dieser 
Erwartungen. Im Gegenteil: Die Silberpreissteigeruug brachte ostasia 
tische Horte zur Auflösung. Durch spekulative Maßnahmen wurde das 
Vertrauen zum Silber erschüttert. Nachdem im November 1935 das 
wichtigste Silberland C h i n a die Bindung an das Silber aufgegeben hatte, 
schränkten die Vereinigten Staaten ihre Silberkäufe ein.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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